Das Assessment Center zur Ausbildung:
Die Postkorbübung

Das Assessment Center: Die Postkorbübung

Der AC-Klassiker „Postkorbübung“ stellte früher die Bearbeitung von Posteingangskörben nach. Heutzutage kann es dabei auch um die Abwicklung von E-Mails oder Telefongesprächen gehen. Das Prinzip bleibt das gleiche: Eine Postkorbübung konfrontiert Sie auf einen Schlag mit jeder Menge Anfragen und/oder einlaufenden Aufträgen, die allesamt zur Disposition stehen. Die Zeit drängt. Können Sie auch unter hohem Druck analytisch denken, plausibel handeln und Ihre Arbeit selbstständig koordinieren? Geprüft werden Zeitmanagement, Urteilsvermögen, Organisationsfähigkeit und Entscheidungsfreude.

So funktioniert die Postkorbübung im Assessment Center

Oberstes Gebot: Ruhe bewahren – Sie können nicht alles auf einmal erledigen. Setzen Sie Prioritäten. Arbeiten Sie effizient und systematisch. Schlüpfen Sie in die Rolle der handelnden Person, sichten Sie alle vorhandenen Unterlagen und bestimmen Sie nachvollziehbare Richtlinien für die Wichtigkeit der verschiedenen Vorgänge. Achten Sie auf zeitliche Überschneidungen und inhaltliche Zusammenhänge. Machen Sie sich Notizen, um den Überblick zu behalten.

Für eine Postkorbübung gibt es keine allgemeingültige Lösung, nur eine musterhafte Lösungsstrategie: Unterlagen sichten, Relevanzkriterien bestimmen, zielsicher entscheiden. Geprüft werden für die Ausbildung relevante Kompetenzen wie Zeitmanagement, Urteilsvermögen, Organisationsfähigkeit und Entscheidungsfreude. Wichtig ist, die eigene Vorgehensweise stets durch gute Argumente abstützen zu können. Eventuell erhalten Sie im Abschlussgespräch die Gelegenheit, Ihren Lösungsweg kurz zu erläutern.

Die Lösung einer Postkorbübung

Eine probater Weg zur Lösung der Postkorbübung im Assessment Center: Sortieren Sie die einzelnen Vorgänge in Kategorien ein und arbeiten Sie sie entsprechend ab.

  • Dringend und wichtig: Sie erledigen die Aufgabe unverzüglich selbst.
  • Nicht dringend, aber wichtig: Sie legen einen genauen Termin fest, den Sie persönlich wahrnehmen.
  • Dringend, aber nicht wichtig: Sie können die Aufgabe an einen kompetenten Mitarbeiter delegieren.
  • Nicht dringend und nicht wichtig: Die Aufgabe lässt sich getrost auf unbestimmte Zeit verschieben – oder gleich in den Papierkorb entsorgen.

 

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