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Die Bewerbung • Der Lebenslauf

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Bankkaufmann / Bankkauffrau
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Die Bewerbung um eine Ausbildung zum Bankkaufmann / zur Bankkauffrau

308 Seiten • gebundenes Buch • Artikel-Nr.: BAK 2 • ISBN 978-3-941356-17-7 • 39,90 €

Der Lebenslauf

Allgemeines

Der Lebenslauf ist das Dokument in einer Bewerbungsmappe, welches einen klaren und kurzen Überblick über Kompetenzen, Fähigkeiten, Erfahrungen und Ausbildungsschritte ermöglicht. Zumeist wird der Lebenslauf in tabellarischer Form erwartet, nicht als ausformulierter Fließtext, d.h. nicht als ausführlicher Lebenslauf. Gehen Sie tabellarisch vor, so können Sie entweder auf der Zeitachse zurückgehen oder umgekehrt. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit einen funktionalen Lebenslauf einzureichen, hier sind die verschiedenen Ausbildungsschritte, Tätigkeitsfelder und Kenntnisse in Blöcken zusammengefasst (es werden Schwerpunkte bzw. Oberbegriffe gebildet, nach denen man ordnet). Wichtig ist für den Lebenslauf, dass dieses Dokument einer klaren und eindeutigen Struktur folgt. Sie sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren, vermeiden Sie etwas zu verfälschen oder zu verwischen und beachten Sie, dass keine Widersprüche oder zeitliche Lücken auftreten. Bedenken Sie, dass Sie die Bewerbungsmappe an ein bestimmtes Unternehmen senden, zugeschnitten auf eine bestimmte Stelle. D.h., auch der Lebenslauf sollte exakt auf diesen Ausbildungsplatz abgestimmt sein.

Der Inhalt des Lebenslaufs

Man leitet das Dokument ein mit der Überschrift „Lebenslauf“, alternativ kann auch das lateinische Pandon „Curriculum Vitae“ (kurz CV) verwendet werden. Wie das Dokument ausgerichtet ist bleibt dem Verfasser überlassen (ob links- oder rechtsbündig), es gilt jedoch zu bedenken, dass das obligatorische Bewerbungsfoto zumeist in der oberen rechten Ecke der ersten Dokumentseite platziert wird. Es folgen dann die oben angeführten Einheiten. Bei der folgenden Ausformulierung handelt es sich um ein Beispiel. Von Berufsfeld zu Berufsfeld müssen Sie Ihren Lebenslauf individuell gestalten, da jeweils unterschiedliche Fähigkeiten und Kenntnisse von Relevanz sind. Achten Sie tunlichst darauf Lücken zu vermeiden. Es erscheint nicht besonders seriös, wenn Sie über ein Jahr nichts gemacht haben. Versuchen Sie an derartigen Stellen einzufügen, dass Sie sich darauf vorbereitet haben eine Ausbildung zu bekommen. Wenn Sie so vorgehen, müssen Sie natürlich auch darauf gefasst sein, dass nachgefragt wird wie genau Sie sich vorbereitet haben. Legen Sie sich also Antworten zurecht.

Das Bewerbungsfoto

In vielen anderen Abschnitten des Lehrbuchs haben wir schon betont, dass bei einer Bewerbung immer der erste Eindruck zählt. Ganz gleich ob im Anschreiben, im Lebenslauf oder im persönlichen Gespräch, sollte man immer versuchen den besten Eindruck zu hinterlassen. Daher muss auch ein Bewerbungsfoto ausgewählt werden, dass diesen Ansprüchen gerecht wird. Sparen Sie nicht am Foto, nehmen Sie kein Automaten- oder Partyfoto. Stattdessen sollten Sie einen professionellen Fotografen aufsuchen. Für Ihr Foto ist wichtig, dass Sie versuchen so sympathisch wie möglich zu wirken. Versuchen Sie freundlich und offen zu lächeln und stimmen Sie mit dem Fotografen genau ab, wie sie die notwendige Seriosität ausstrahlen können, die ein Bewerbungsfoto stark macht. Stimmen Sie mit dem Fachmann ebenfalls ab ob für Ihren Fall ein Foto in schwarz-weiß oder in Farbe passender ist. Sie sollten sich nicht von einem Fotografen mit einem schlechten Foto abspeisen lassen. Achten Sie also darauf, dass sich der Fachmann auch wirklich Zeit nimmt und nicht nur einmal auf den Auslöser drückt und Sie das Fotostudio unzufrieden verlassen. Die Standardgröße für Bewerbungsfotos liegt bei ca. 6 x 4,5 cm oder größer; sie haben die Wahl zwischen einem 3:4 Hochformat und einem 4:3 Querformat.

Anschauungsbeispiel

Im weiteren Verlauf soll nun exemplarisch dargestellt werden, wie ein formal korrekter Lebenslauf aufgebaut sein sollte.

Der Lebenslauf 1 Der Lebenslauf 2