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Ausbildung bei BASF
Noten sind nicht alles

Ausbildung bei BASF: Noten sind nicht alles

Berufseinstieg im Chemiekonzern? Worauf es für Bewerber ankommt, erklärt uns Beate Petry, BASF-Leiterin Rekrutierung Auszubildende.

Welche Berufe bildet BASF aus und wie viele Azubis stellen Sie jährlich ein?

BASF bietet Jugendlichen mit Berufsreife-/ Haupt-, Realschulabschluss oder Abitur Ausbildungsmöglichkeiten in den Berufsfeldern Produktion, Fertigung, Elektro, Metall und Maschinenbau, Naturwissenschaften, Wirtschaft sowie Gastronomie und verwandte Bereiche, wie z.B. Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Schulabgänger mit Fachhochschulreife oder allgemeiner Hochschulreife können aus den Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre, Informationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik und Maschinenbau wählen.

Außerdem erhalten bei BASF auch Jugendliche ohne Schulabschluss eine Einstiegschance: Sie können an den Startprogrammen „Start in den Beruf“ und „Anlauf zur Ausbildung“ im BASF Ausbildungsverbund – in Kooperation mit Partnerbetrieben der Metropolregion Rhein-Neckar – teilnehmen. Jedes Jahr starten etwa 1.000 Jugendliche in eine Ausbildung oder ein Startprogramm bei BASF in Deutschland.

Wie viele Standorte hat BASF in Deutschland und weltweit?

Es gibt insgesamt 35 BASF-Standorte in Deutschland, die meisten von ihnen bieten Ausbildungsplätze an. Einen genauen Überblick finden Sie auf der BASF Karriere-Website.

Was können junge Menschen von der Ausbildung bei BASF erwarten – auch langfristig?

Neben einer qualitativ hochwertigen Ausbildung mit vielen spannenden Herausforderungen, wollen wir unseren Auszubildenden vor allem eine gute Arbeitsatmosphäre bieten: Freundlichkeit, Toleranz und ein fairer, verantwortungsvoller Umgang miteinander sind die Basis für unsere Zusammenarbeit. Die Auszubildenden treffen auf viele neue Kollegen – an ihrem Ausbildungsort und vielleicht auch an anderen BASF-Standorten auf der ganzen Welt.

Bei uns steht die persönliche Entwicklung unserer Auszubildenden im Mittelpunkt. Um sie fit für die Zukunft zu machen, arbeiten Auszubildende bei uns mit neuesten Technologien. Sie lernen von und mit Profis und verknüpfen dabei Theorie und Praxis. Gute Übernahmechancen nach der Ausbildung – vor allem in den Bereichen Produktion und Technik – sind ein weiterer Pluspunkt einer Ausbildung bei BASF.

Welche Voraussetzungen sollten Kandidaten erfüllen?

Noten sind nicht alles: Für BASF zählt das Gesamtbild des Bewerbers. Neben kognitiven Fähigkeiten legen wir ebenso viel Wert auf die Persönlichkeit und Leistungsbereitschaft. Dabei ist entscheidend, dass der Bewerber gut zu seinem Wunschberuf und zu BASF passt und die Motivation mitbringt, gemeinsam mit uns erfolgreich zu sein.

Wie sehen Bewerbungsprozess und Auswahlverfahren aus?

Zuerst müssen die Bewerber ihre Bewerbungsunterlagen online über die Ausbildungshomepage der BASF einreichen. Kandidaten, die bestimmte Formalkriterien erfüllen, wie zum Beispiel den berufsabhängigen Mindestschulabschluss, werden zu einem Online-Test eingeladen, den sie bequem von zu Hause am eigenen PC absolvieren können (Dauer: 20 bis 40 Minuten). Dabei muss der Bewerber unterschiedliche Aufgaben lösen, die verschiedene Fähigkeiten messen, zum Beispiel Aufgaben aus dem rechnerischen Bereich, zum Konzentrationsvermögen, aber auch zur Persönlichkeit.

Wer den Online-Test erfolgreich abgeschlossen hat, wird in einem zweiten Schritt zu einem umfangreicheren Eignungstest eingeladen. Dieser findet in der Regel vor Ort an dem BASF‑Standort statt, an dem sich der Kandidat beworben hat. Die Bearbeitung des Tests dauert circa 3 bis 4 Stunden und erfolgt meistens am Computer.

In einem anschließenden Vorstellungsgespräch, das oft auch mit einer Gruppenaufgabe verbunden ist, möchten wir die Bewerber persönlich kennenlernen. Uns interessiert dabei alles rund um die Person, die Motivation für den Beruf, Hobbys und Aktivitäten. Fragen könnten beispielweise auch sein, aus welchen Gründen der Bewerber seine Ausbildung bei BASF absolvieren möchte und was er bereits über das Unternehmen und den Ausbildungsberuf weiß. Auch fachliche Vorkenntnisse können Gegenstand des Interviews sein.

Wie bereitet man sich darauf vor?

Für die Entscheidung über Zu- oder Absage ist das Gesamtbild eines Bewerbers ausschlaggebend, das heißt Persönlichkeit, Testergebnisse sowie die Bewerbungsunterlagen. Dabei achten wir vor allem auf die Fähigkeiten, die für einen erfolgreichen Abschluss im jeweiligen Wunschausbildungsberuf nötig sind. Ein gutes Verständnis in Technik und Mechanik ist uns zum Beispiel besonders bei den Kandidaten wichtig, die sich für den Produktions- oder Technikbereich interessieren. Wie jemand mit Menschen umgeht, spielt dagegen bei Ausbildungsstellen mit intensivem Kundenkontakt eine größere Rolle – zum Beispiel im Berufsfeld Gastronomie und Hotel.

Weitere Infos

Die BASF Karriere-Website: Überblick zum Ausbildungsprogramm und Direktkontakt zum Unternehmen.

Der Einstellungstest bei BASF: Was passiert im Einstellungstest der BASF? Wir haben nachgefragt.

Datum: 06/17


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