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Das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung:

Die Vorstellung im Vorstellungsgespräch

Worauf kommt es an im Vorstellungsgespräch?

Schon beim Betreten des Besprechungsraums können Sie die Sympathien für sich gewinnen: Schleichen Sie nicht verschüchtert durch die Tür, sondern treten Sie lächelnd und selbstbewusst ein – aber nicht übertrieben siegessicher. Auf das richtige Maß kommt es an. Dementsprechend bedacht ist auch der Händedruck zwischen „Rambo" und dem „toten Fisch" auszubalancieren. Am angenehmsten fällt dieses Ritual übrigens, wenn die Handflächen weder eiskalt noch schweißnass sind. Ein Tipp: Stecken Sie sich vorher ein Taschentuch in die Hosentasche, daran können Sie Ihre Hand bei Bedarf unauffällig(!) trocknen.

Üblicherweise werden die Betriebsvertreter zur Begrüßung auf Sie zugehen, begonnen mit dem Personalverantwortlichen. Den Willkommensgruß „Herzlich willkommen, Herr Müller, ich bin Caroline Lauth. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen" erwidert man in verbindlichem Tonfall:

„Guten Tag, Frau Lauth. Ich freue mich auch, Sie kennen zu lernen. Vielen Dank für die Einladung."

In extrem seltenen Fällen wird im Vorstellungsgespräch erwartet, dass der Bewerber den ersten Schritt macht. Dann ist die Begrüßungs-Reihenfolge eher zweitrangig: Niemand verlangt, dass ein Ausbildungsbewerber die Unternehmenshierarchie so perfekt verinnerlicht hat, dass er sich streng nach Knigge vom ranghöchsten zum rangniedersten Anwesenden vorarbeiten kann. Am einfachsten geht man die Riege der Gesprächsteilnehmer konventionell von links nach rechts durch und eröffnet die Willkommensrunde mit einer namentlichen Selbstvorstellung:

„Guten Tag, ich bin Frank Müller."

Daraufhin wird die angesprochene Person ihren Namen ebenfalls nennen: „Herzlich willkommen, Herr Müller, ich bin Caroline Lauth. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen." Diesen freundlichen Willkommensgruß nutzen Sie zu einer dankbaren Entgegnung:

„Ich freue mich auch, Sie kennen zu lernen. Vielen Dank für die Einladung."

Etwas Nervosität wird Ihnen während der Vorstellungsrunde übrigens niemand übelnehmen. Schließlich geht es im Vorstellungsgespräch um eine wichtige Entscheidung. Und nach den ersten Begrüßungsworten legt sich die Anspannung meist von alleine.

Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch: Der Einstellungstest

Das Bewerbungsgespräch ist häufig nicht die erste Station des Auswahlverfahrens: Viele Unternehmen und Behörden veranstalten vorab erst einmal einen Einstellungstest oder Eignungstest, um herauszufinden, wer für die betreffende Stelle geeignet ist. Nur wer den Test erfolgreich meistert, wird anschließend zum Assessment-Center oder Vorstellungsgespräch eingeladen.
Hier kannst du Einstellungstests und Eignungstests kostenlos für verschiedene Berufe üben!

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