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Reform der Pflegeausbildung
Alles neu für Altenpfleger und Krankenpfleger

Alles neu für Altenpfleger und Krankenpfleger

Den Pflegeberufen geht der Nachwuchs aus. Nun soll eine Reform die Pflegeausbildung attraktiver machen.

Schon in absehbarer Zeit droht ein aktuer Personalmangel in der Altenpflege und Krankenpflege. Setzt sich der bisherige Trend fort, werden im Jahr 2035 rund 270.000 Fachkräfte fehlen, rechnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vor. Seit langem wird gefordert, die Attraktivität der Pflegeberufe zu verbessern – und der Staat hat reagiert: Seit Januar 2016 wird stufenweise ein neues Pflegeberufsgesetz eingeführt, das die Pflegeausbildung gründlich reformiert.

Neue Pflegeausbildung: Pflegefachfrau / Pflegefachmann

Der größte Reformschritt ist für Januar 2018 geplant: Dann soll die Ausbildung zum Pflegefachmann die bisherigen Ausbildungen zum Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger ersetzen. Die universelle Pflegeausbildung soll auf alle pflegerischen Arbeitsbereiche vorbereiten und deutlich mehr Azubis anziehen als bisher. Auch durch finanzielle Anreize: Die Ausbildungsvergütung wird erhöht, das derzeit oft übliche Schulgeld entfällt. Außerdem soll es bessere Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung geben, und die Pflegeschulen werden besser ausgestattet.

Die neue, gebündelte Pflegeausbildung spiegelt die veränderten beruflichen Anforderungen wieder. Denn die Grenzen zwischen den Arbeitsfeldern verschwimmen: Altenpfleger zum Beispiel versorgen immer mehr chronisch Kranke, Krankenpfleger kümmern sich zunehmend auch um Demente.

Weitere Infos

Die neue Pflegeausbildung: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erklärt die Pläne zur neuen Pflegeausbildung.

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Datum: 03/17