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Erfahrungsbericht Duales Studium Bachelor of Laws bei der Stadt Düsseldorf: Onlinetest, Video-Interview, Vorstellungsgespräch

Der erste Teil des Auswahlverfahrens zum Dualen Studium Bachelor of Laws der Düsseldorf beinhaltete einen Onlinetest. Auf der Webseite der Stadt gibt es einen Link zu Probeaufgaben, die im eigentlichen Test tatsächlich sehr ähnlich waren, also unbedingt anschauen. 

Onlinetest

Der Test war in Form eines E-Mail-Postfachs gestaltet. Man hat immer neue Mails erhalten, auf die man Antworten sollte, wobei stets drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben wurden, und man nur eine davon anzuklicken brauchte. Im E-Mail-Posteingang gab es übrigens keine zeitliche Begrenzung. Dann kamen zwischendurch E-Mails, die eben einen Link zu den entsprechenden weiteren Aufgaben beinhalteten (die dann zeitlich begrenzt waren - aber erst nach einer Erklärung, also es ging nicht sofort nach dem Anklicken los):

Zunächst gab es einen Multitasking-Test. Es musste eine Rechenaufgabe berechnet, parallel eine Nummer (bzw. die Endziffern) erkannt und zudem eine Zahlenreihe kontrolliert werden. Dazu wurde der Bildschirm quasi dreigeteilt, sodass man alle drei Aufgaben gleichzeitig lösen musste. Das klingt sehr viel schwieriger, als es eigentlich war, also die Aufgabe war durchaus (auch für Ungeübte) machbar.

Text- und Zahlenverständnis

Dann gab es einen Test, der Textverständnis prüfte. Man musste diverse Aussagen mit mehreren Texten abgleichen und auf Richtigkeit prüfen. Einfach die entsprechende Probeaufgabe auf der Seite der Stadt Düsseldorf ansehen, der eigentliche Test war genauso aufgebaut.

Gleiches gilt für den nächsten Test: Es ging darum, Grafiken/Diagramme/Tabelle zu analysieren und Aussagen dazu als richtig oder falsch zu bewerten.

Logik und Visuelles Denken

Die dritte Aufgabe drehte sich um Matrizen. Es sollten die Regeln erkannt werden, mit denen Matrizen aus Buchstaben und Zahlen erstellt wurden. Auch hier hilft die Übungswebsite.

Der vierte Test beinhaltete Sudokus. Allerdings nicht mit Zahlen, sondern mit Symbolen, aber vom Prinzip genauso. Vom Schwierigkeitsgrad absolut machbar, wobei es empfehlenswert ist, vorher einige mittelschwere Sudokus zu lösen, dann geht das deutlich einfacher als ungeübt. Zum Beispiel war ein Spielfeld gegeben mit 5x5 Kästchen. In der ersten Zeile waren dann z.B. eingetragen: ∆ × # • + In der ersten Spalte dann z.B.: ∆ + ? • ×

Gesucht war der Einsatz für das Fragezeichen. Da wie im normalen Sudoku in jeder Zeile und in jeder Spalte ein Symbol nur jeweils ein einziges Mal vorkommen durfte, war hier dann z.B. "#" gesucht. Innerhalb von einer vorgegebenen Zeit mussten so viele Sudokus wie möglich gelöst werden; mit der Zeit wurden sie anspruchsvoller und das Spielfeld vergrößerte sich auch.

Video-Interview

Der zweite Teil beinhaltete ein Videointerview. Es wurden drei Fragen gestellt, die in je 2 Minuten zu beantworten waren. Pro Frage hatte man drei Versuche. Allerdings konnte man nicht alle drei Versuche verbrauchen und sich dann für den besten entscheiden; ein Mal verworfen, war der Versuch weg. Zur Vorbereitung gab es pro Frage 4 Minuten Zeit (allerdings konnte man sich zwischen den Versuchen dann wiederum beliebig viel Zeit lassen, also hatte man eigentlich nur vor dem jeweils ersten Versuch nur 4 Minuten zur Vorbereitung). 

a) 1. Frage: Wer bist du? Stell dich vor. 
b) 2. Frage: Warum möchstest du deine Ausbildung  / dein Studium bei uns machen?
c) 3. Frage: Was war dein größter Erfolg im letzten Jahr und warum?

Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch besteht normalerweise aus drei Teilen (Gruppengespräch, Kurzvortrag, Einzelgespräch). 

a) Gruppengespräch: Ist ausgefallen, daher keine Infos dazu. Nur so viel: Normalerweise darf man die anderen beiden Teile nur antreten, wenn das Gruppengespräch bestanden ist. Wer also hier nicht überzeugt, ist normalerweise schon direkt raus. (Obwohl alles an einem Tag stattfindet, man wird dann also ggf. vorzeitig nach Hause geschickt.)

b) Kurzvortrag: Ein Kurzvortrag (5-8 min), bei dem man sich selbst vorstellen sollte. Der Vortrag war vorab zu Hause vorzubereiten (bei der Einladung wurde man darauf hingewiesen). 

c) Einzelgespräch: Es fand ein strukturiertes Einzelinterview statt. 

Fragen: Wer ist der Bürgermeister? Wie viele Sitze hat der Rat? Wie sind die Sitze verteilt? Was wissen Sie über die Stadtverwaltung? Wissen Sie, wie das Duale Studium aufgebaut ist (Module, etc.)? Wo befindet sich die FH? Welche Ämter kennen Sie? Wie sind die Ämter organisiert? Welches Amt interessiert Sie besonders, welches wollen Sie bei der Ausbildung kennenlernen? Etc.

Danach 3 Was-wäre-wenn-Fragen (die als eine Art Rollenspiel stattgefunden haben):
aa) Situation 1: Sie kommen des Öfteren zu spät zur Arbeit, weil Sie Probleme mit der Bahn haben. Ihr Ausbilder bittet Sie zum klärenden Gespräch. Wie reagieren Sie?
bb) Situation 2: Ihr Kollege arbeitet nur Mo-Do, weil er sich immer Überstunden aufschreibt, die er tatsächlich nicht arbeitet, damit er freitags nicht kommen braucht. Wie reagieren Sie? (Am Ende lief es darauf hinaus: Melden Sie ihn?)
cc) Situation 3: Sie sind im Amt für Wohnen und Soziales, eine Bürgerin hatte einen Antrag auf Grundsicherung gestellt, Sie hatten sie um den Rentenbescheid gebeten, den sie noch nicht eingereicht hat. Sie kommt jetzt in Ihr Büro und braucht finanzielle Unterstützung, da ihr Kühlschrank leer ist. (Die Situation wurde dann im Dialog durchgespielt.)


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