Vorstellungsgespraech

Das Vorstellungsgespräch • Das Einzelgespräch

Büchershop

Bereiten Sie sich optimal auf den Eignungstest vor

NEU! Das Bewerbungsbuch
Bankkaufmann / Bankkauffrau
Bewerbung • Bankkaufmann / Bankkauffrau

Die Bewerbung um eine Ausbildung zum Bankkaufmann / zur Bankkauffrau

308 Seiten • gebundenes Buch • Artikel-Nr.: BAK 2 • ISBN 978-3-941356-17-7 • 39,90 €

Das Einzelgespräch

Sinn des Vorstellungsgesprächs

Das Vorstellungsgespräch hat für das Unternehmen die Funktion, in Erfahrung zu bringen, ob Sie als Bewerber für den angebotenen Ausbildungsplatz geeignet sind. Für den Arbeitgeber ist es entscheidend, dass Sie dem gewünschten Anforderungsprofil entsprechen, um in den Betrieb hineinzupassen und den Ausbildungsberuf erlernen zu können.

Entgegengesetzt können Sie sich im Vorstellungsgespräch ein Bild davon machen, ob Ihnen der Betrieb zusagt und der Ausbildungsplatz Ihren Vorstellungen entspricht. Die schriftliche Bewerbung hat die Aufgabe, Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen darzustellen. Dagegen geht es im Vorstellungsgespräch darum, im direkten Kontakt einen persönlichen Eindruck von Ihnen zu gewinnen und etwas über Ihre Persönlichkeit, Interessen und Motivation zu erfahren.

Ablauf eines Vorstellungsgesprächs

In der Regel besteht das Vorstellungsgespräch aus vier Phasen. Die Dauer beträgt zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Am Anfang steht die Begrüßung und Gesprächseröffnung. Darauf konzentriert sich das Gespräch auf die Person des Bewerbers. Häufig stellt der Arbeitgeber anschließend das Unternehmen und den Ausbildungsplatz vor. Zum Gesprächsende wird die weitere Vorgehensweise besprochen, worauf die Verabschiedung folgt.

Die Gesprächsphasen im Einzelnen:

Begrüßung und Gesprächseröffnung

Bei der Begrüßung und der Gesprächseröffnung entsteht der erste Eindruck, der vor allem durch Ihr äußeres Erscheinungsbild, Ihr Auftreten und Ihre Umgangsformen geprägt wird. So sollten Sie gepflegt und angemessen gekleidet sein und vor allem pünktlich erscheinen. Beachten Sie elementare Benimm-Regeln, wie z.B. dass Sie Ihr Handy vor dem Gespräch abschalten, sich für die Einladung bedanken und dem Gespräch aufmerksam und freundlich folgen. Oftmals entscheiden Sympathie und Antipathie der ersten Minuten über Ihren Erfolg. Die Gesprächseröffnung beginnt oft mit Fragen wie „Haben Sie gut hergefunden?“ oder „Ob uns der Tag noch Sonnenschein bringt?“. Dieser „Small Talk“ soll der Erzeugung einer entspannten Atmosphäre dienen. Erfahrungsgemäß erhalten Sie hier eine kurze Vorstellung des Unternehmens, bei der Sie konzentriert zuhören sollten.

Präsentation des Bewerbers

Im Anschluß an die Gesprächseröffnung werden Sie in der Regel dazu aufgefordert, sich vorzustellen. Hier geben Sie am besten einen kurzen Einblick in Ihre schulische Laufbahn. Gegebenenfalls berichten Sie von Unterrichtsfächern, an denen Sie besonders interessiert waren und gute Ergebnisse erzielt haben, Praktika sowie Ferienjobs.

In diesem Teil des Vorstellungsgesprächs werden Ihnen viele Fragen gestellt zur Bewerbungsmotivation, Berufswahl, persönlichem, familiärem und sozialem Hintergrund. So sollten Sie sich schon vorher Gedanken machen zu Fragen wie:

  • Was hat Ihre Berufswahl beeinflusst?
  • Welche Erwartungen verbinden Sie mit der Ausbildung?
  • Was glauben Sie, welche Voraussetzungen Sie für den angestrebten Beruf mitbringen?

Manche Unternehmen stellen hier auch Testfragen zu Ihren Mathematik- und Sprachkenntnissen sowie Ihrer Allgemeinbildung.

Informationsteil

Hier werden weitere Informationen über das Unternehmen und die Ausbildung gegeben. Gleichzeitig wird Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit überprüft. So werden zuweilen zuvor gegebene Infos noch einmal „abgefragt“. Aufmerksames Zuhören lohnt sich also grundsätzlich.

In dieser Phase des Gesprächs erhalten Sie in der Regel auch die Gelegenheit, Ihre „vorbereiteten“ Fragen zu stellen. Mit Ihren Fragen geben Sie Auskunft über Ihr aktives Interesse an dem Ausbildungsplatz. So sollten Sie keinesfalls zuerst nach dem Urlaub fragen. Themen, zu denen Sie fragen können, sind:

  • Beginn und Dauer der Berufsausbildung
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit
  • Dauer der Probezeit
  • Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung
  • Dauer des Urlaubs

Gesprächsende und Verabschiedung

Zum Abschluss des Gesprächs wird in der Regel die weitere Vorgehensweise geklärt. Wenn das weitere Vorgehen noch nicht geklärt ist, können Sie folgende Fragen anbringen:

  • „Wie sieht die weitere Vorgehensweise aus?“
  • „Wann kann ich damit rechnen, von Ihnen zu hören?“

Mit Fragen wie „Haben Sie noch Fragen?“ deutet der Interviewer an, dass das Gespräch zum Ende kommt. Wie bei jedem Treffen gibt es auch hier eine Verabschiedung. Sie äußern, dass Sie sich über das Gespräch sehr gefreut haben, und bedanken sich noch einmal ausdrücklich.