Deltaprüfung üben
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Ich habe die Deltaprüfung an der DHBW Heilbronn abgelegt und möchte hier von meinen Erfahrungen berichten. Da ich mich selbst im Vorfeld intensiv über die Prüfung informiert habe und Erfahrungsberichte dabei sehr hilfreich fand, möchte ich nun auch anderen einen Einblick geben.
Am Prüfungstag mussten wir zunächst in einem separaten Raum warten. Von dort wurden wir gemeinsam abgeholt und in den Computerraum gebracht, in dem die Prüfung stattfand. Vor dem Start wurden kurz die Personalausweise kontrolliert. Anschließend erhielten alle ihre Zugangsdaten für den Computer. Sobald jeder an seinem Platz saß, wurde der Test gemeinsam gestartet.
Durch viele Berichte im Internet hatte ich vorher den Eindruck, dass die Zeit während der Prüfung extrem knapp sein würde. Im Nachhinein würde ich jedoch sagen, dass man sich davon nicht zu sehr unter Druck setzen lassen sollte. Ich war sogar ungefähr 15 Minuten vor dem Ende fertig. Während der Prüfung hatte ich trotzdem ständig das Gefühl, zu langsam zu sein und mich zu lange mit einzelnen Aufgaben aufzuhalten. Dieses Gefühl stellte sich später aber als unbegründet heraus.
Durch viele Berichte im Internet hatte ich vorher den Eindruck, dass die Zeit während der Prüfung extrem knapp sein würde. Im Nachhinein würde ich jedoch sagen, dass man sich davon nicht zu sehr unter Druck setzen lassen sollte. Ich war sogar ungefähr 15 Minuten vor dem Ende fertig. Während der Prüfung hatte ich trotzdem ständig das Gefühl, zu langsam zu sein und mich zu lange mit einzelnen Aufgaben aufzuhalten. Dieses Gefühl stellte sich später aber als unbegründet heraus.
Nach dem Test ging es zurück in den Raum, in dem wir bereits zu Beginn gewartet hatten. Dort konnte man auf sein Ergebnis warten und bekam es direkt mitgeteilt. Das fand ich deutlich angenehmer, als mehrere Tage oder sogar Wochen auf einen Brief warten zu müssen.
Die Aufgabentypen entsprachen genau den Beschreibungen auf der offiziellen Website der DHBW. Unter anderem musste man Zahlenreihen fortsetzen, Matrizen lösen, Rechenzeichen einsetzen, Ergebnisse beim Kopfrechnen schätzen und Fragen zu Wortbedeutungen und Allgemeinwissen beantworten. Zum Schluss folgte außerdem ein Persönlichkeitstest.
Den größten Unterschied bemerkte ich bei den Aufgaben, in denen Rechenzeichen eingesetzt werden mussten. Die Aufgaben funktionierten zwar nach demselben Prinzip wie im eTrainer, in der Prüfung musste man jedoch häufig drei bis sechs Rechenzeichen ergänzen. Auch die Rechnungen waren insgesamt etwas kniffliger. Die Zahlen waren allerdings nicht so gewählt, dass man sie unmöglich im Kopf berechnen konnte. Die eigentliche Schwierigkeit bestand darin, unter Zeitdruck das richtige Rechenmuster zu erkennen, obwohl oft viele verschiedene Kombinationen möglich waren. Diesen Teil empfand ich als einen der anspruchsvollsten Bereiche der gesamten Prüfung.
Auch der Allgemeinwissensteil hat mich zunächst überrascht. Zur Vorbereitung hatte ich vor allem Themen aus Politik, Geschichte und Wirtschaft wiederholt. In meiner Prüfung kamen jedoch viele Fragen vor, die sehr zufällig wirkten und aus ganz unterschiedlichen Themengebieten stammten. Trotzdem fand ich die Aufgaben fair. Meistens wurde ein Satz mit zwei Lücken gezeigt. Mithilfe des Satzzusammenhangs und der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten konnte man häufig eine sinnvolle Entscheidung treffen – selbst wenn man die richtige Antwort nicht sicher wusste.
Zur Vorbereitung habe ich hauptsächlich den eTrainer genutzt. Meiner Meinung nach kann man damit fast alle Aufgabentypen sehr gut trainieren. Besonders die Zahlenreihen, Matrizen und Wortbedeutungen waren vom Aufbau und Schwierigkeitsgrad her sehr ähnlich wie in der tatsächlichen Prüfung.
Mein wichtigster Tipp für alle, die die Deltaprüfung noch vor sich haben, lautet deshalb: Lasst euch während der Prüfung nicht verrückt machen. Bei mehreren Aufgaben hatte ich das Gefühl, überhaupt nicht auf die richtige Lösung zu kommen. Besonders bei den Zahlenreihen und beim Einsetzen der Rechenzeichen war ich häufig unsicher. Direkt nach der Prüfung war ich deshalb fest davon überzeugt, nicht bestanden zu haben. Umso überraschter war ich, als ich kurz darauf mein Ergebnis erhielt und erfuhr, dass ich doch bestanden hatte. Ein schlechtes Bauchgefühl nach der Prüfung bedeutet also nicht automatisch, dass das Ergebnis ebenfalls schlecht ausfällt.
Insgesamt würde ich empfehlen, sich frühzeitig mit den verschiedenen Aufgabentypen vertraut zu machen und regelmäßig zu üben. Der eTrainer hat mir bei der Vorbereitung sehr geholfen und war – abgesehen von den etwas schwierigeren Aufgaben zum Einsetzen der Rechenzeichen – eine gute Vorbereitung auf die tatsächliche Prüfung. Wer gut vorbereitet ist und sich von einzelnen schwierigen Aufgaben nicht aus der Ruhe bringen lässt, hat meiner Meinung nach gute Chancen, die Deltaprüfung erfolgreich zu bestehen.