Englische Zeitformen können im Einstellungstest ein wichtiger Bestandteil der Fremdsprachenkenntnisse sein. Du musst dabei zum Beispiel erkennen, welche Verbform zu einem Satz passt oder welche Zeitform für eine bestimmte Situation benötigt wird. Typische Aufgaben beschäftigen sich mit Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Häufig helfen dir Signalwörter wie „yesterday“, „every day“ oder „since“, die richtige Zeitform zu erkennen. Neben den Regeln solltest du deshalb auch verstehen, wann eine bestimmte Zeit verwendet wird. Wenn du die wichtigsten Zeiten sicher unterscheiden kannst, lassen sich viele Aufgaben schnell lösen.
Inhalte:
- Welche englischen Zeitformen können im Einstellungstest vorkommen?
- Simple Present
- Present Progressive
- Simple Past
- Past Progressive
- Present Perfect
- Simple Past oder Present Perfect?
- Past Perfect
- Will-Future
- Going-to-Future
- Signalwörter richtig nutzen
- Typische Beispielaufgaben
- So bereitest du dich optimal vor
Welche englischen Zeitformen können im Einstellungstest vorkommen?
In einem Einstellungstest werden meist die gebräuchlichsten englischen Zeitformen abgefragt. Die Aufgaben erscheinen häufig als Lückensätze oder Multiple-Choice-Fragen, bei denen du die richtige Verbform auswählen musst.
Typische Themen sind:
- Simple Present
- Present Progressive
- Simple Past
- Past Progressive
- Present Perfect
- Past Perfect
- will-Future
- going-to-Future
- regelmäßige und unregelmäßige Verben
- Signalwörter für verschiedene Zeitformen
- Fragen und Verneinungen
- Unterschiede zwischen ähnlichen Zeitformen
Welche Zeiten tatsächlich vorkommen, hängt vom geforderten Englischniveau ab. Besonders wichtig sind in vielen Tests Simple Present, Present Progressive, Simple Past und Present Perfect.
Simple Present
Das Simple Present verwendest du vor allem für regelmäßige Handlungen, Gewohnheiten, allgemeine Aussagen und feste Abläufe. Ein typisches Beispiel lautet: „I go to work by bus every day.“
Bei „he“, „she“ und „it“ erhält das Verb normalerweise ein zusätzliches s. Deshalb heißt es „She works in an office.“ Typische Signalwörter sind unter anderem „always“, „often“, „sometimes“, „usually“, „never“ und „every day“.
Present Progressive
Das Present Progressive wird häufig verwendet, wenn etwas gerade im Moment passiert. Es wird mit einer Form von „to be“ und der ing-Form des Verbs gebildet.
Ein Beispiel ist: „I am reading a book right now.“ Typische Signalwörter sind „now“, „at the moment“ oder „right now“. Im Gegensatz zum Simple Present beschreibt diese Zeitform häufig eine Handlung, die gerade stattfindet und nicht unbedingt regelmäßig wiederholt wird.
Simple Past
Das Simple Past verwendest du für Handlungen und Ereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben und abgeschlossen sind. Bei regelmäßigen Verben wird normalerweise „-ed“ angehängt. Aus „work“ wird zum Beispiel „worked“.
Unregelmäßige Verben besitzen dagegen eigene Vergangenheitsformen. Aus „go“ wird „went“, aus „see“ wird „saw“ und aus „write“ wird „wrote“. Typische Hinweise auf das Simple Past sind „yesterday“, „last week“, „two days ago“ oder eine konkrete Zeitangabe aus der Vergangenheit.
Past Progressive
Das Past Progressive beschreibt eine Handlung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit gerade im Verlauf war. Es wird mit „was“ oder „were“ und der ing-Form gebildet.
Ein Beispiel lautet: „I was working when the phone rang.“ Die länger andauernde Handlung steht hier im Past Progressive, während das kürzere Ereignis im Simple Past ausgedrückt wird. Diese Kombination kann auch in Lückentexten vorkommen.
Present Perfect
Das Present Perfect verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Es wird mit „have“ beziehungsweise „has“ und dem Past Participle gebildet. Ein Beispiel lautet: „She has finished her work.“
Die Zeitform wird unter anderem verwendet, wenn das Ergebnis einer vergangenen Handlung für die Gegenwart wichtig ist oder wenn ein Zeitraum bis in die Gegenwart reicht. Typische Signalwörter sind „already“, „just“, „yet“, „ever“, „never“, „since“ und „for“. Besonders wichtig ist der Unterschied zum Simple Past.
Simple Past oder Present Perfect?
Dieser Unterschied gehört zu den häufigeren Stolperstellen. Das Simple Past wird verwendet, wenn ein abgeschlossener Zeitpunkt in der Vergangenheit genannt wird. Deshalb heißt es beispielsweise: „I visited London last year.“
Beim Present Perfect steht dagegen häufig die Erfahrung oder das Ergebnis im Vordergrund, ohne dass ein abgeschlossener Zeitpunkt genannt wird. Ein Beispiel ist: „I have visited London several times.“ Achte deshalb immer darauf, ob der Satz eine konkrete abgeschlossene Zeitangabe enthält.
Past Perfect
Das Past Perfect wird verwendet, wenn eine Handlung bereits abgeschlossen war, bevor eine andere Handlung in der Vergangenheit stattfand. Es wird mit „had“ und dem Past Participle gebildet.
Ein Beispiel lautet: „The train had left before we arrived.“ Der Zug war also bereits abgefahren, bevor wir ankamen. Diese Zeitform hilft dabei, die Reihenfolge mehrerer vergangener Ereignisse eindeutig auszudrücken.
Will-Future
Das will-Future wird mit „will“ und der Grundform des Verbs gebildet. Es wird häufig für spontane Entscheidungen, Vermutungen oder Vorhersagen verwendet.
Ein Beispiel lautet: „I think it will rain tomorrow.“ Auch spontane Entscheidungen können mit „will“ ausgedrückt werden, beispielsweise: „I will help you.“ Nach „will“ steht das Verb immer in der Grundform.
Going-to-Future
Das going-to-Future wird häufig für bereits vorhandene Absichten oder Pläne verwendet. Es wird mit einer Form von „to be“, „going to“ und der Grundform des Verbs gebildet.
Ein Beispiel lautet: „We are going to visit London next month.“ Der Besuch ist bereits geplant. Auch Vorhersagen aufgrund sichtbarer Anzeichen können mit dieser Form ausgedrückt werden, etwa: „Look at those clouds. It is going to rain.“
Signalwörter richtig nutzen
Signalwörter können dir bei der Wahl der Zeitform helfen. „Every day“ spricht häufig für das Simple Present, „now“ für das Present Progressive und „yesterday“ für das Simple Past. „Since“ und „for“ können Hinweise auf das Present Perfect sein.
Du solltest dich allerdings nicht ausschließlich auf einzelne Signalwörter verlassen. Entscheidend ist immer der gesamte Zusammenhang des Satzes. Überlege deshalb zusätzlich, wann die Handlung stattfindet und ob sie abgeschlossen ist oder noch einen Bezug zur Gegenwart hat.
Typische Beispielaufgaben
Aufgabe 1
Welche Form ergänzt den Satz richtig?
„Tom usually ___ to school by bus.“
A. go
B. goes
C. is going
D. went
E. has gone
Aufgabe 2
Welche Form ist richtig?
„Look! The children ___ in the garden.“
A. play
B. played
C. are playing
D. have played
E. will played
Aufgabe 3
Welche Form ergänzt den Satz?
„We ___ the museum yesterday.“
A. visit
B. visited
C. have visited
D. are visiting
E. will visit
Aufgabe 4
Welche Form passt in den Satz?
„She ___ in this company for three years.“
A. works
B. worked
C. has worked
D. is worked
E. will working
Aufgabe 5
Welche Form ergänzt den Satz richtig?
„When we arrived at the station, the train ___.“
A. leaves
B. left
C. has left
D. had left
E. is leaving
So bereitest du dich optimal vor
Lerne die englischen Zeitformen nicht nur über ihre Namen, sondern vor allem über ihre Verwendung. Erstelle dir beispielsweise eine Übersicht mit Bildung, Einsatzgebiet und einigen typischen Signalwörtern. Besonders wichtig ist, dass du ähnliche Zeiten wie Simple Present und Present Progressive oder Simple Past und Present Perfect sicher unterscheiden kannst.
Übe anschließend regelmäßig mit kurzen Lückensätzen und Multiple-Choice-Aufgaben. Markiere bei jeder Aufgabe zunächst mögliche Zeitangaben und überlege dann, ob die Handlung regelmäßig stattfindet, gerade passiert oder bereits abgeschlossen ist. Wiederhole außerdem die wichtigsten unregelmäßigen Verben, da du ihre Formen für mehrere Zeitformen benötigst. Wenn du Fehler machst, solltest du immer prüfen, warum eine andere Zeitform richtig gewesen wäre.











