Englisch gehört zu den wichtigsten Fremdsprachen im Berufsleben und kann deshalb auch im Einstellungstest geprüft werden. Neben Wortschatz und Textverständnis spielen dabei häufig grammatische Grundlagen eine Rolle. Du musst beispielsweise die richtige Zeitform einsetzen, einen Satz vervollständigen oder zwischen mehreren grammatisch ähnlichen Antworten wählen. Auch Präpositionen, Pronomen, Artikel und die englische Satzstellung können abgefragt werden. Meist geht es nicht um besonders komplizierte Sprachregeln, sondern um Kenntnisse, die du aus dem Englischunterricht kennst. Wenn du die wichtigsten Grammatikregeln gezielt wiederholst, kannst du dich auf diesen Testbereich gut vorbereiten.
Inhalte:
Welche Grammatikthemen können im Einstellungstest vorkommen?
Grammatikaufgaben werden häufig als Lückentexte oder Multiple-Choice-Fragen gestellt. Du musst dann erkennen, welche Form grammatisch und inhaltlich in den jeweiligen Satz passt.
Typische Themen sind:
- englische Zeitformen
- Simple Present und Present Progressive
- Simple Past und Present Perfect
- Zukunftsformen
- unregelmäßige Verben
- Personal- und Possessivpronomen
- bestimmte und unbestimmte Artikel
- Präpositionen
- Adjektive und Adverbien
- Steigerungsformen
- Satzstellung
- Fragen und Verneinungen
- Konditionalsätze
- Modalverben
Welche Themen tatsächlich vorkommen, hängt vom jeweiligen Einstellungstest und vom geforderten Sprachniveau ab. Häufig stehen grundlegende Regeln im Mittelpunkt, die du in alltäglichen englischen Sätzen anwenden musst.
Simple Present und Present Progressive
Das Simple Present verwendest du unter anderem für regelmäßige Handlungen, allgemeine Aussagen und feste Abläufe. Ein typischer Satz lautet: „She works in an office.“ Bei he, she und it erhält das Verb im Simple Present normalerweise ein zusätzliches s.
Das Present Progressive beschreibt dagegen häufig etwas, das gerade im Moment passiert. Es wird mit einer Form von „to be“ und der ing-Form des Verbs gebildet. Aus „She works“ wird beispielsweise „She is working“.
Simple Past und Present Perfect
Das Simple Past verwendest du für Handlungen, die in der Vergangenheit abgeschlossen sind. Typische Zeitangaben sind beispielsweise „yesterday“, „last week“ oder „in 2025“. Bei regelmäßigen Verben wird meistens -ed angehängt, während unregelmäßige Verben eigene Formen besitzen.
Das Present Perfect verbindet dagegen eine Handlung aus der Vergangenheit mit der Gegenwart. Es wird mit „have“ oder „has“ und dem Past Participle gebildet. Ein Beispiel ist: „I have finished my work.“
Unregelmäßige Verben
Unregelmäßige Verben solltest du für Englischtests besonders gut kennen. Während ein regelmäßiges Verb wie „work“ im Simple Past zu „worked“ wird, verändern sich unregelmäßige Verben teilweise deutlich.
„Go“ wird beispielsweise zu „went“ und „gone“, „see“ zu „saw“ und „seen“ und „write“ zu „wrote“ und „written“. Solche Formen lassen sich am besten durch regelmäßiges Wiederholen lernen. Gerade häufig verwendete Verben solltest du sicher beherrschen.
Pronomen
Personalpronomen ersetzen Personen oder Dinge. Dazu gehören beispielsweise „I“, „you“, „he“, „she“, „it“, „we“ und „they“. Je nach Satzfunktion können andere Formen erforderlich sein, beispielsweise „me“, „him“, „her“ oder „us“.
Daneben gibt es Possessivformen wie „my“, „your“, „his“, „her“, „our“ und „their“. In einem Einstellungstest musst du häufig anhand des Zusammenhangs erkennen, welche Form in eine Lücke gehört.
Artikel
Im Englischen gibt es den bestimmten Artikel „the“ sowie die unbestimmten Artikel „a“ und „an“. „A“ steht normalerweise vor einem gesprochenen Konsonantenlaut, während „an“ vor einem gesprochenen Vokallaut verwendet wird.
Deshalb heißt es beispielsweise „a car“, aber „an apple“. Entscheidend ist der Laut und nicht ausschließlich der erste Buchstabe. So heißt es beispielsweise „an hour“, weil das h in „hour“ nicht gesprochen wird.
Präpositionen
Präpositionen gehören zu den Bereichen, bei denen sich englische und deutsche Formulierungen häufig unterscheiden. Typische Beispiele sind „in“, „on“, „at“, „for“, „since“, „from“ oder „to“.
Bei Zeitangaben verwendest du beispielsweise „at“ für bestimmte Uhrzeiten, „on“ für Tage und Daten und „in“ für Monate oder Jahre. Es heißt also „at 8 o’clock“, „on Monday“ und „in August“. Viele Präpositionen solltest du am besten direkt zusammen mit typischen Ausdrücken lernen.
Adjektive und Adverbien
Adjektive beschreiben im Englischen meistens Personen oder Dinge. Ein Beispiel ist „The car is slow.“ Adverbien beschreiben dagegen häufig, wie eine Handlung ausgeführt wird.
Aus dem Adjektiv „slow“ wird beispielsweise das Adverb „slowly“: „The car moves slowly.“ Allerdings gibt es auch Formen, bei denen Adjektiv und Adverb gleich aussehen oder besondere Regeln gelten. Ein bekanntes Beispiel ist „fast“.
Satzstellung im Englischen
Die Wortstellung ist im Englischen häufig stärker festgelegt als im Deutschen. Ein einfacher Aussagesatz folgt meist dem Muster Subjekt, Verb, Objekt: „Tom reads the newspaper.“
Bei Fragen wird die Satzstellung häufig verändert und ein Hilfsverb benötigt. Aus „You work here“ wird beispielsweise „Do you work here?“. Bei Verneinungen kommen ebenfalls Hilfsverben zum Einsatz, etwa „I do not know“.
Typische Beispielaufgaben
Aufgabe 1
Welche Form ergänzt den Satz richtig?
„She ___ to work every day.“
A. go
B. goes
C. going
D. gone
E. is go
Aufgabe 2
Welche Form ist richtig?
„Yesterday, we ___ our English test.“
A. write
B. written
C. wrote
D. writing
E. writes
Aufgabe 3
Welche Präposition passt in den Satz?
„The meeting starts ___ 9 o’clock.“
A. in
B. on
C. at
D. from
E. for
Aufgabe 4
Welche Variante ist grammatisch richtig?
A. He don’t like coffee.
B. He doesn’t likes coffee.
C. He doesn’t like coffee.
D. He not likes coffee.
E. He isn’t like coffee.
Aufgabe 5
Welche Steigerungsform ist richtig?
„This task is ___ than the last one.“
A. easy
B. easiest
C. more easy
D. easier
E. most easy
So bereitest du dich optimal vor
Wiederhole zunächst die wichtigsten englischen Zeitformen und achte darauf, welche Signalwörter häufig mit ihnen verbunden sind. Lerne außerdem die wichtigsten unregelmäßigen Verben und übe Pronomen, Artikel, Präpositionen sowie die englische Satzstellung. Kurze Beispielsätze helfen dir dabei meist mehr als lange Listen mit abstrakten Regeln.
Bearbeite anschließend regelmäßig Lückentexte und Multiple-Choice-Aufgaben. Achte dabei nicht nur auf einzelne Wörter, sondern immer auf den gesamten Satz und mögliche Zeitangaben. Gerade bei ähnlichen Antwortmöglichkeiten entscheidet oft ein kleines grammatisches Detail. Wenn du Fehler anschließend gezielt überprüfst, kannst du deine Grammatik Schritt für Schritt verbessern.











