Hier mein Erfahrungsbericht aus dem Einstellungstest für Lokführer, den ich in Form einer psychologischen Eignungsuntersuchung bei der IAS Gruppe Duisburg abgelegt und bestanden habe. Ich war nervös, aber fokussiert, und das hat sich ausgezahlt.
Einstellungstest Lokführer: Diese Aufgaben kommen vor
Das ist die Reihenfolge der Aufgaben, wie sie beim Einstellungstest für Lokführer in meinem Fall geprüft wurden:
Konzentration: Quadrate und Töne
Geteilte Aufmerksamkeit: Ein Quadrat wurde hier zweimal heller oder der Ton zweimal leiser, und daraufhin musste man eine grüne Taste so schnell wie möglich drücken. Das Ganze ist zwar nervenaufreibend schnell, aber machbar, wenn man konzentriert bleibt.
Figurenkognitionstest
Dieser Teil ähnelte dem Railtest und fühlte sich deshalb vertraut an: Man musste abstrakte Figuren erkennen und auswählen. Getestet wurden hier die Wahrnehmung und die Reaktionsgeschwindigkeit.
Formen nachzeichnen
Hier wurden 10 einfache Formen mehrmals gezeigt. Nach einer fünfminütigen Pause muss man diese Formen dann aus dem Gedächtnis reproduzieren. Mit solchen Aufgaben wird im Einstellungstest für Lokführer auch das Kurzzeitgedächtnis geprüft. Ich war unsicher, ob ich alles richtig wiedergegeben hatte.
Konzentration: 30 Min. Quadrat-Reaktion
Färbte sich das Quadrat schwarz, musste man die grüne Taste drücken. Mit einer Dauer von 30 Minuten prüft diese Aufgabe die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Das hält nicht jeder durch, viele scheitern an dieser Stelle. Darum war ich erleichtert, als es vorbei war.
Stresstoleranztest (Wiener Testsystem)
Ohne Töne/Pedale, nur Tasten. Hier ging es darum, unter Druck fehlerarm zu arbeiten. Der Adrenalinspiegel war auf jeden Fall hoch, aber ich blieb ruhig.
Matrizentest
Das logische Denken wird im Einstellungstest für Lokführer mittels Matrizen geprüft. 29 Matrizen-Aufgaben sollen in 15 Minuten bearbeitet werden. Die Matrizen fand ich aber wesentlich einfacher als im Railtest, und ich hatte hier ein gutes Gefühl.
Einstellungstest Lokführer: Bewertung und Fazit
Wer im Einstellungstest für Lokführer die festgelegten Mindestanforderungen nicht erfüllt hat, darf den Test nach einer Frist von drei Monaten wiederholen. Beim zweiten Versuch sollte es dann aber klappen, denn eine weitere Wiederholung des Einstellungstests ist nicht möglich.
Mit gründlicher Vorbereitung ist der Einstellungstest für Lokführer aber absolut machbar! Ich war vor dem Test angespannt, im Nachhinein aber erleichtert. Der Test war meines Erachtens auch gut organisiert. Also: Keine Angst vor dem Test, und dranbleiben!












