Wirtschaft und Finanzen begegnen dir jeden Tag, zum Beispiel beim Einkaufen, Bezahlen, Sparen oder beim Blick auf dein Gehalt. Deshalb gehören wirtschaftliche Grundlagen auch zum Allgemeinwissen und können im Einstellungstest abgefragt werden. Dabei geht es meist nicht um komplizierte Börsenmodelle oder volkswirtschaftliche Berechnungen. Du solltest vielmehr grundlegende Begriffe wie Inflation, Brutto und Netto, Angebot und Nachfrage oder Zinsen verstehen. Auch Banken, Steuern, Unternehmen und der Euro können eine Rolle spielen. Mit einem soliden Grundwissen kannst du viele Aufgaben schon durch logisches Denken und Alltagserfahrung lösen.
Welche Themen können im Einstellungstest vorkommen?
Fragen zu Wirtschaft und Finanzen können ganz unterschiedliche Bereiche abdecken. Manche Aufgaben prüfen Begriffe, andere verlangen einfache Berechnungen oder die richtige Einordnung einer wirtschaftlichen Situation.
Typische Themen sind:
- Angebot und Nachfrage
- Preise und Wettbewerb
- Inflation und Kaufkraft
- Brutto und Netto
- Lohn und Gehalt
- Steuern und Abgaben
- Banken und Konten
- Zinsen und Kredite
- Sparen und Geldanlage
- Unternehmen und Unternehmensformen
- Wirtschaftskreislauf
- Euro und Europäische Zentralbank
- Börse und Aktien
- Konjunktur und Arbeitsmarkt
Welche Bereiche tatsächlich vorkommen, hängt vom jeweiligen Einstellungstest ab. Meist geht es um grundlegendes Wissen, das dir auch im Alltag und im späteren Berufsleben hilft.
Angebot, Nachfrage und Preise
Angebot und Nachfrage gehören zu den grundlegenden Begriffen der Wirtschaft. Das Angebot beschreibt, welche Menge einer Ware oder Dienstleistung Verkäufer zu einem bestimmten Preis anbieten. Die Nachfrage zeigt dagegen, wie viel davon Käufer erwerben möchten.
Steigt die Nachfrage nach einem Produkt stark, während das Angebot gleich bleibt, kann der Preis steigen. Gibt es dagegen ein großes Angebot und nur wenig Nachfrage, kann der Preis sinken. In der Realität beeinflussen allerdings noch viele weitere Faktoren die Preisentwicklung.
Beispielaufgabe 1: Angebot, Nachfrage und Preise (leicht)
Was beschreibt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage in einer Marktwirtschaft?
A. Preise können sich durch das Verhältnis von verfügbarem Angebot und der Nachfrage der Kunden verändern.
B. Preise werden immer unabhängig von Angebot und Nachfrage festgelegt.
C. Angebot und Nachfrage haben nur Einfluss auf die Herstellung von Produkten, nicht auf Preise.
D. Nachfrage bedeutet, dass keine Kunden ein Produkt kaufen möchten.
E. Angebot beschreibt ausschließlich die Höhe eines Preises.
Beispielaufgabe 2: Angebot, Nachfrage und Preise (mittel)
Was kann passieren, wenn die Nachfrage nach einem Produkt steigt, während das Angebot gleich bleibt?
A. Der Preis kann steigen, weil mehr Menschen das Produkt kaufen möchten.
B. Der Preis sinkt immer auf null.
C. Das Produkt wird automatisch in unbegrenzter Menge hergestellt.
D. Die Nachfrage hat keinen Einfluss auf den Markt.
E. Das Angebot verschwindet vollständig.
Beispielaufgabe 3: Angebot, Nachfrage und Preise (schwer)
Welche Aussage über Angebot, Nachfrage und Preise ist richtig?
A. Wenn das Angebot eines Produkts steigt und die Nachfrage gleich bleibt, können Preise sinken.
B. Eine geringe Nachfrage führt immer zu steigenden Preisen.
C. Unternehmen berücksichtigen bei der Preisgestaltung niemals die Nachfrage.
D. Angebot und Nachfrage spielen nur bei Dienstleistungen eine Rolle.
E. Ein knappes Angebot führt grundsätzlich zu niedrigeren Preisen.
Inflation und Kaufkraft
Von Inflation spricht man, wenn das allgemeine Preisniveau über einen längeren Zeitraum steigt. Für denselben Geldbetrag kannst du dann durchschnittlich weniger Waren und Dienstleistungen kaufen. Die Kaufkraft des Geldes nimmt also ab.
Einzelne teurere Produkte bedeuten allerdings noch nicht automatisch Inflation. Entscheidend ist die Entwicklung eines breiteren Warenkorbs. Im Einstellungstest solltest du vor allem den grundlegenden Zusammenhang zwischen Preisniveau, Inflation und Kaufkraft verstehen.
Beispielaufgabe 1: Inflation und Kaufkraft (leicht)
Was bedeutet Inflation?
A. Das allgemeine Preisniveau von Waren und Dienstleistungen steigt über einen längeren Zeitraum.
B. Alle Preise sinken dauerhaft auf null.
C. Die Menge an verfügbaren Produkten nimmt immer ab.
D. Geld verliert niemals an Wert.
E. Unternehmen dürfen keine Preise mehr verändern.
Beispielaufgabe 2: Inflation und Kaufkraft (mittel)
Was passiert mit der Kaufkraft, wenn die Preise steigen und das Einkommen gleich bleibt?
A. Die Kaufkraft steigt automatisch.
B. Man kann sich mit dem gleichen Einkommen weniger leisten.
C. Geld verliert keine Bedeutung mehr.
D. Alle Produkte werden günstiger.
E. Die Nachfrage nach allen Produkten verschwindet.
Beispielaufgabe 3: Inflation und Kaufkraft (schwer)
Welche Aussage über Inflation und Kaufkraft ist richtig?
A. Eine niedrige Inflation bedeutet immer, dass alle Preise sinken.
B. Wenn Einkommen stärker steigen als Preise, kann die Kaufkraft zunehmen.
C. Inflation betrifft nur Unternehmen und nicht private Haushalte.
D. Kaufkraft beschreibt ausschließlich die Menge an Geld, die eine Person besitzt.
E. Bei Inflation steigt der Wert des Geldes automatisch.
Brutto und Netto
Die Begriffe Brutto und Netto begegnen dir besonders häufig beim Gehalt. Das Bruttogehalt ist der Betrag vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Das Nettogehalt ist der Betrag, der nach diesen Abzügen übrig bleibt.
Deshalb ist das Nettogehalt normalerweise niedriger als das Bruttogehalt. Wie groß der Unterschied ausfällt, hängt von verschiedenen persönlichen und gesetzlichen Faktoren ab. Im Einstellungstest kann es darum gehen, die beiden Begriffe richtig zu unterscheiden.
Beispielaufgabe 1: Brutto und Netto (leicht)
Was bedeutet der Begriff „Brutto“ bei einem Gehalt?
A. Der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird
B. Der Betrag vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben
C. Der Betrag, den ein Unternehmen für Werbung ausgibt
D. Die Summe aller privaten Ausgaben einer Person
E. Der Betrag, der ausschließlich für Versicherungen verwendet wird
Beispielaufgabe 2: Brutto und Netto (mittel)
Eine Arbeitnehmerin erhält ein Bruttogehalt von 2.800 Euro. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben werden 2.000 Euro ausgezahlt. Welcher Betrag ist das Nettogehalt?
A. 800 Euro
B. 2.000 Euro
C. 2.800 Euro
D. 4.800 Euro
E. Der Betrag kann nicht ausgezahlt werden
Beispielaufgabe 3: Brutto und Netto (schwer)
Welche Aussage über Brutto- und Nettobeträge ist richtig?
A. Der Nettobetrag ist immer höher als der Bruttobetrag.
B. Brutto bedeutet grundsätzlich den Betrag nach allen Abzügen.
C. Bei Rechnungen kann der Bruttopreis den Nettopreis inklusive Mehrwertsteuer enthalten.
D. Netto und Brutto haben immer dieselbe Bedeutung.
E. Steuern und Abgaben beeinflussen niemals den Unterschied zwischen Brutto und Netto.
Banken, Konten und Zinsen
Banken bieten unter anderem Girokonten, Kredite und verschiedene Möglichkeiten zum Sparen an. Über ein Girokonto kannst du beispielsweise Zahlungen empfangen, Überweisungen ausführen oder Rechnungen bezahlen.
Zinsen spielen sowohl beim Sparen als auch bei Krediten eine Rolle. Wenn du Geld anlegst, kannst du dafür unter bestimmten Bedingungen Zinsen erhalten. Wenn du dir dagegen Geld leihst, musst du für einen Kredit normalerweise Zinsen bezahlen.
Beispielaufgabe 1: Banken, Konten und Zinsen (leicht)
Welche Aufgabe hat ein Bankkonto?
A. Es ermöglicht die Verwaltung von Geld, zum Beispiel Einzahlungen, Auszahlungen und Überweisungen.
B. Es erhöht automatisch das Einkommen einer Person.
C. Es ersetzt alle Zahlungsmittel im Alltag.
D. Es verhindert grundsätzlich jede Ausgabe von Geld.
E. Es dient ausschließlich zur Aufbewahrung von Münzen.
Beispielaufgabe 2: Banken, Konten und Zinsen (mittel)
Was sind Zinsen?
A. Kosten oder Erträge, die mit der Nutzung von Geld verbunden sind
B. Eine Maßeinheit für die Größe eines Kontos
C. Eine Steuer, die auf alle Einkäufe erhoben wird
D. Ein fester Geldbetrag, der immer gleich bleibt
E. Eine Gebühr für die Nutzung einer Bankkarte
Beispielaufgabe 3: Banken, Konten und Zinsen (schwer)
Eine Person legt 1.000 Euro auf einem Konto mit 2 Prozent Jahreszins an. Wie hoch sind die Zinsen nach einem Jahr?
A. 2 Euro
B. 10 Euro
C. 20 Euro
D. 50 Euro
E. 200 Euro
Kredite und Schulden
Ein Kredit bedeutet, dass dir ein Kreditgeber für einen bestimmten Zeitraum Geld überlässt. Dieses Geld musst du nach den vereinbarten Bedingungen zurückzahlen. Zusätzlich können Zinsen und weitere Kosten entstehen.
Vor der Aufnahme eines Kredits ist deshalb wichtig, nicht nur auf die monatliche Rate zu achten. Auch Laufzeit, Zinssatz und Gesamtkosten spielen eine Rolle. Im Allgemeinwissenstest können dazu einfache Verständnisfragen gestellt werden.
Beispielaufgabe 1: Kredite und Schulden (leicht)
Was ist ein Kredit?
A. Geld, das eine Person oder ein Unternehmen von einer Bank oder einem anderen Anbieter leiht und später zurückzahlt
B. Geld, das niemals zurückgezahlt werden muss
C. Eine Steuer, die auf alle Einkäufe erhoben wird
D. Ein Konto ohne eigenes Guthaben
E. Eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit
Beispielaufgabe 2: Kredite und Schulden (mittel)
Warum verlangen Banken bei Krediten häufig Zinsen?
A. Weil die Bank damit die Nutzung des geliehenen Geldes vergütet bekommt und ein Risiko ausgleicht
B. Weil Kredite grundsätzlich kostenlos angeboten werden
C. Weil Zinsen den Wert des geliehenen Geldes immer erhöhen
D. Weil Banken durch Zinsen keine Einnahmen erzielen
E. Weil Zinsen nur bei Sparguthaben vorkommen
Beispielaufgabe 3: Kredite und Schulden (schwer)
Welche Aussage über Kredite und Schulden ist richtig?
A. Schulden entstehen nur bei Unternehmen und niemals bei Privatpersonen.
B. Ein Kredit kann sinnvoll sein, wenn die Rückzahlung langfristig geplant und finanzierbar ist.
C. Je höher die Kreditsumme ist, desto weniger wichtig sind die Zinsen.
D. Schulden haben grundsätzlich keine Auswirkungen auf die finanzielle Situation.
E. Kredite müssen immer innerhalb weniger Tage vollständig zurückgezahlt werden.
Steuern und Abgaben
Steuern dienen dazu, öffentliche Aufgaben zu finanzieren. Dazu gehören beispielsweise Infrastruktur, Bildung, Verwaltung oder andere staatliche Leistungen. Es gibt verschiedene Steuerarten, etwa Einkommensteuer, Umsatzsteuer oder Kraftfahrzeugsteuer.
Neben Steuern können vom Arbeitsentgelt auch Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden. Dazu gehören Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Für einen allgemeinen Einstellungstest musst du normalerweise keine komplizierten Berechnungen durchführen, solltest aber die Grundbegriffe unterscheiden können.
Beispielaufgabe 1: Steuern und Abgaben (leicht)
Was sind Steuern?
A. Geldleistungen, die Bürger und Unternehmen an den Staat zahlen, um öffentliche Aufgaben zu finanzieren
B. Freiwillige Zahlungen ohne gesetzliche Grundlage
C. Gebühren, die ausschließlich Banken erheben
D. Geldbeträge, die nur für private Anschaffungen verwendet werden dürfen
E. Rückzahlungen von Krediten an Unternehmen
Beispielaufgabe 2: Steuern und Abgaben (mittel)
Welche Aussage über Sozialabgaben ist richtig?
A. Sozialabgaben finanzieren unter anderem die Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.
B. Sozialabgaben werden ausschließlich für private Ausgaben verwendet.
C. Sozialabgaben müssen nur von Unternehmen gezahlt werden.
D. Sozialabgaben haben keinen Zusammenhang mit dem Einkommen von Arbeitnehmern.
E. Sozialabgaben ersetzen alle Steuern.
Beispielaufgabe 3: Steuern und Abgaben (schwer)
Welche Aussage über Steuern und Abgaben ist richtig?
A. Steuern dürfen ausschließlich für die Person verwendet werden, die sie bezahlt hat.
B. Die Mehrwertsteuer wird beim Kauf vieler Waren und Dienstleistungen erhoben.
C. Unternehmen zahlen grundsätzlich keine Steuern.
D. Abgaben und Steuern haben immer genau dieselbe Bedeutung.
E. Der Staat finanziert öffentliche Aufgaben ausschließlich durch Kredite.
Unternehmen und Wirtschaftskreislauf
Unternehmen produzieren Waren oder bieten Dienstleistungen an. Dafür benötigen sie unter anderem Arbeitskräfte, Materialien, Kapital und Wissen. Private Haushalte stellen beispielsweise Arbeitskraft zur Verfügung und erhalten dafür Einkommen.
Im vereinfachten Wirtschaftskreislauf stehen Haushalte und Unternehmen miteinander in Verbindung. Haushalte kaufen Produkte und Dienstleistungen, während Unternehmen Einkommen in Form von Löhnen und Gehältern auszahlen. In erweiterten Modellen kommen unter anderem Staat, Banken und Ausland hinzu.
Beispielaufgabe 1: Unternehmen und Wirtschaftskreislauf (leicht)
Welche Aufgabe haben Unternehmen in einer Volkswirtschaft?
A. Sie stellen Waren und Dienstleistungen her und bieten diese am Markt an.
B. Sie legen ausschließlich die Gesetze eines Landes fest.
C. Sie verwalten nur private Bankkonten.
D. Sie ersetzen vollständig den Staat.
E. Sie verhindern grundsätzlich den Handel mit anderen Unternehmen.
Beispielaufgabe 2: Unternehmen und Wirtschaftskreislauf (mittel)
Welche Beziehung zwischen Haushalten und Unternehmen beschreibt den Wirtschaftskreislauf richtig?
A. Haushalte bieten Arbeitskraft an und erhalten dafür Einkommen, Unternehmen erhalten dafür Leistungen.
B. Unternehmen und Haushalte haben keine Verbindung miteinander.
C. Haushalte produzieren alle Waren selbst und benötigen keine Unternehmen.
D. Unternehmen erhalten Geld, ohne Waren oder Dienstleistungen anzubieten.
E. Der Wirtschaftskreislauf besteht ausschließlich aus Banken.
Beispielaufgabe 3: Unternehmen und Wirtschaftskreislauf (schwer)
Welche Aussage über den Wirtschaftskreislauf ist richtig?
A. Unternehmen verkaufen Waren und Dienstleistungen, während Haushalte als Kunden und Arbeitskräfte eine wichtige Rolle spielen.
B. Geld fließt im Wirtschaftskreislauf nur von Unternehmen zu Unternehmen.
C. Unternehmen benötigen keine Mitarbeiter, um wirtschaftlich tätig zu sein.
D. Haushalte nehmen ausschließlich Geld ein und geben niemals Geld aus.
E. Der Staat hat grundsätzlich keine Verbindung zur Wirtschaft.
Aktien und Börse
Eine Aktie ist vereinfacht gesagt ein Anteil an einer Aktiengesellschaft. Wer eine Aktie kauft, beteiligt sich damit am Unternehmen. Der Wert einer Aktie kann steigen oder fallen.
An der Börse werden unter anderem Aktien und andere Wertpapiere gehandelt. Kurse entstehen durch Angebot und Nachfrage und können von wirtschaftlichen Erwartungen, Unternehmensnachrichten und vielen weiteren Faktoren beeinflusst werden. Für einen Einstellungstest reicht meist ein grundlegendes Verständnis dieser Zusammenhänge.
Beispielaufgabe 1: Aktien und Börse (leicht)
Was ist eine Aktie?
A. Ein Anteil an einem Unternehmen
B. Ein Kredit, den eine Person bei einer Bank aufnimmt
C. Eine Steuer, die an den Staat gezahlt wird
D. Ein Vertrag über eine Versicherung
E. Ein Zahlungsmittel wie Bargeld
Beispielaufgabe 2: Aktien und Börse (mittel)
Welche Aufgabe hat eine Börse?
A. Sie ermöglicht den Handel mit Wertpapieren wie Aktien.
B. Sie vergibt ausschließlich Kredite an Privatpersonen.
C. Sie legt alle Preise für Waren im Alltag fest.
D. Sie ersetzt die Banken eines Landes vollständig.
E. Sie verhindert, dass Unternehmen Geld aufnehmen können.
Beispielaufgabe 3: Aktien und Börse (schwer)
Welche Aussage über Aktien und die Börse ist richtig?
A. Der Wert einer Aktie bleibt immer gleich und verändert sich nicht.
B. Aktienbesitzer können an Kursgewinnen beteiligt sein, tragen aber auch das Risiko von Verlusten.
C. Unternehmen erhalten durch jede Aktie automatisch einen festen Gewinnbetrag.
D. Die Börse handelt ausschließlich mit Bargeld.
E. Aktien können nur von Staaten ausgegeben werden.
Euro und Europäische Zentralbank
Der Euro ist die gemeinsame Währung vieler Staaten der Europäischen Union. Für die Geldpolitik im Euroraum spielt die Europäische Zentralbank, kurz EZB, eine zentrale Rolle.
Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, Preisstabilität zu gewährleisten. Dazu kann die Geldpolitik unter anderem über Leitzinsen beeinflusst werden. Im Allgemeinwissenstest können sowohl die Aufgabe der EZB als auch grundlegende Fragen zum Euro vorkommen.
Beispielaufgabe 1: Euro und Europäische Zentralbank (leicht)
Was ist der Euro?
A. Die gemeinsame Währung vieler Mitgliedstaaten der Europäischen Union
B. Eine Steuer, die in allen europäischen Ländern gezahlt wird
C. Eine internationale Organisation für Banken
D. Eine Aktie europäischer Unternehmen
E. Eine Währung, die nur in Deutschland verwendet wird
Beispielaufgabe 2: Euro und Europäische Zentralbank (mittel)
Welche Aufgabe hat die Europäische Zentralbank (EZB)?
A. Sie legt die Fußballregeln für europäische Wettbewerbe fest.
B. Sie ist unter anderem für die Geldpolitik im Euroraum verantwortlich.
C. Sie entscheidet über die Steuern aller EU-Staaten.
D. Sie ersetzt alle nationalen Regierungen.
E. Sie vergibt ausschließlich private Kredite an Bürger.
Beispielaufgabe 3: Euro und Europäische Zentralbank (schwer)
Welche Aussage über den Euro und die Europäische Zentralbank ist richtig?
A. Die EZB bestimmt direkt die Preise aller Produkte in europäischen Geschäften.
B. Der Euro wird ausschließlich außerhalb Europas verwendet.
C. Die EZB kann durch ihre Geldpolitik Einfluss auf Inflation und wirtschaftliche Entwicklungen nehmen.
D. Jedes EU-Land verwendet automatisch den Euro als Währung.
E. Die EZB ist für die Festlegung der Einkommen aller Arbeitnehmer zuständig.
Kurztest: Typische Aufgaben
Aufgabe 1
Was bedeutet Inflation?
A. Das allgemeine Preisniveau sinkt dauerhaft.
B. Das allgemeine Preisniveau steigt über einen längeren Zeitraum.
C. Alle Löhne steigen automatisch.
D. Unternehmen zahlen keine Steuern mehr.
E. Eine Währung wird abgeschafft.
Aufgabe 2
Was versteht man unter dem Nettogehalt?
A. Das Gehalt vor allen Abzügen
B. Das Gehalt einschließlich Arbeitgeberkosten
C. Den Betrag nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
D. Ausschließlich die gezahlte Einkommensteuer
E. Das jährliche Bruttogehalt
Aufgabe 3
Was passiert unter sonst gleichen Bedingungen häufig, wenn die Nachfrage nach einem Produkt steigt, das Angebot aber unverändert bleibt?
A. Der Preis kann steigen.
B. Der Preis muss immer sinken.
C. Das Produkt wird automatisch kostenlos.
D. Die Nachfrage verschwindet.
E. Die Produktion wird gesetzlich verboten.
Aufgabe 4
Welche Institution ist für die Geldpolitik im Euroraum von zentraler Bedeutung?
A. Bundesrat
B. Europäische Zentralbank
C. Europäischer Gerichtshof
D. Deutscher Bundestag
E. Bundesrechnungshof
Aufgabe 5
Was ist eine Aktie?
A. Eine Form der Einkommensteuer
B. Eine staatliche Sozialleistung
C. Ein Anteil an einer Aktiengesellschaft
D. Eine feste Währungseinheit
E. Eine Art Girokonto
So bereitest du dich optimal vor
Für Wirtschaft und Finanzen solltest du zunächst die wichtigsten Grundbegriffe wiederholen. Besonders wichtig sind Angebot und Nachfrage, Inflation, Brutto und Netto, Steuern, Zinsen, Kredite und Aktien. Versuche dabei nicht nur Definitionen auswendig zu lernen, sondern die Zusammenhänge anhand einfacher Beispiele zu verstehen.
Verfolge zusätzlich regelmäßig Wirtschafts- und Finanznachrichten. Begriffe wie Inflation, Leitzins, Arbeitslosigkeit oder Konjunktur tauchen dort häufig auf und werden dadurch mit der Zeit vertrauter. Auch einfache Prozent- und Zinsrechnungen können für den Einstellungstest hilfreich sein. Mit Multiple-Choice-Fragen kannst du anschließend überprüfen, welche Grundlagen du bereits sicher beherrschst.











