Wenn du Bundespolizist/in werden möchtest, kannst du zwischen verschiedenen Laufbahnen wählen. Für Schulabgänger sind vor allem die zweieinhalbjährige Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst und das dreijährige Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst interessant. Später kannst du beispielsweise im Grenzschutz, an Bahnhöfen und Flughäfen, bei der Bundesbereitschaftspolizei oder beim Schutz von Bundesorganen eingesetzt werden. Dafür musst du körperlich belastbar sein, Verantwortung übernehmen und auch in schwierigen Situationen ruhig und rechtssicher handeln können.
Vor deiner Einstellung erwartet dich ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Es umfasst schriftliche beziehungsweise kognitive Prüfungen, einen Sporttest, eine mündliche Auswahlstufe und eine polizeiärztliche Untersuchung. Die einzelnen Prüfungen unterscheiden sich zwischen mittlerem und gehobenem Polizeivollzugsdienst. Deshalb solltest du deine Vorbereitung genau an der Laufbahn ausrichten, für die du dich bewirbst.
Inhalte:
- Was macht man bei der Bundespolizei?
- Wie laufen Ausbildung und Studium bei der Bundespolizei ab?
- Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
- Wie viel verdient man bei der Bundespolizei?
- Wo arbeiten Bundespolizisten und wo kannst du dich bewerben?
- Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
- Einstellungstest und Auswahlverfahren der Bundespolizei
- So bereitest du dich auf den Bundespolizei-Einstellungstest vor
Was macht man bei der Bundespolizei?
Die Bundespolizei übernimmt zahlreiche Aufgaben im gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus. Zu den bekanntesten Bereichen gehören Grenzschutz, Bahnpolizei und Luftsicherheit. Je nach späterer Verwendung kannst du außerdem bei der Bundesbereitschaftspolizei, im Schutz von Bundesorganen, bei der Kriminalitätsbekämpfung oder in internationalen Einsätzen arbeiten.
Typische Aufgaben sind beispielsweise:
- Personen und Dokumente im Grenzbereich kontrollieren
- Fahndungsmaßnahmen durchführen
- Straftaten und Gefahren auf Bahnhöfen, in Zügen und auf Bahnanlagen verfolgen
- Aufgaben der Luftsicherheit an Flughäfen übernehmen
- Versammlungen und größere Einsatzlagen begleiten
- bestimmte Einrichtungen und Bundesorgane schützen
- Sachverhalte aufnehmen und Berichte erstellen
- Personen befragen und Maßnahmen dokumentieren
- bei Fahndungen und Ermittlungen mitwirken
- in besonderen Einheiten und spezialisierten Bereichen eingesetzt werden
Dein Arbeitsalltag hängt stark von deinem Einsatzbereich ab. Während du beispielsweise bei der Bahnpolizei häufig direkt mit Reisenden und unterschiedlichen Einsatzsituationen zu tun hast, können in anderen Bereichen Kontrolle, Fahndung oder Schutzaufgaben im Mittelpunkt stehen. Du musst dich auf wechselnde Situationen einstellen und Entscheidungen teilweise innerhalb kurzer Zeit treffen. Schichtdienst, Nachtarbeit, Wochenenddienste und Einsätze außerhalb deiner Heimatregion können deshalb zum Beruf gehören.
Wie laufen Ausbildung und Studium bei der Bundespolizei ab?
Für den mittleren Polizeivollzugsdienst absolvierst du eine zweieinhalbjährige Ausbildung. Während dieser Zeit bist du Polizeimeisteranwärter/in und Beamter beziehungsweise Beamtin auf Widerruf. Insgesamt umfasst die Ausbildung rund 4.600 Stunden und verbindet fachtheoretischen Unterricht mit praktischem Training und mehreren Praktika. Rund fünfeinhalb Monate verbringst du in verschiedenen praktischen Einsatzbereichen.
Während der Ausbildung beschäftigst du dich unter anderem mit:
- Polizei- und Strafrecht
- Einsatzlehre
- Kriminalistik
- Verkehrsrecht
- Dienstkunde
- politischer Bildung
- Kommunikation und Verhalten
- Polizeitraining
- Schießausbildung
- Einsatztechniken
- Sport und körperlicher Leistungsfähigkeit
Für den gehobenen Polizeivollzugsdienst absolvierst du ein dreijähriges modularisiertes Diplomstudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Das Studium umfasst 25 Module und verbindet wissenschaftliche Inhalte mit praktischen Ausbildungsabschnitten. Etwa neun Monate entfallen auf praktische Verwendungen. Zu den Studienbereichen gehören beispielsweise Rechtswissenschaften, Psychologie, Politik, Einsatzlehre und Führungslehre.
Nach erfolgreichem Abschluss beginnst du im mittleren Polizeivollzugsdienst grundsätzlich als Polizeimeister/in. Nach dem Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst kannst du als Polizeikommissar/in eingesetzt werden und führst zusätzlich den Abschluss Diplom-Verwaltungswirt/in (FH).
Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
Für beide Laufbahnen gelten zunächst gemeinsame Voraussetzungen. Du brauchst die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU- beziehungsweise EWR-Staates oder der Schweiz. Außerdem musst du den besonderen gesundheitlichen Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes entsprechen, darfst nicht vorbestraft sein und sollst in wirtschaftlich geordneten Verhältnissen leben. Als Nachweis deiner Schwimmfähigkeit wird grundsätzlich das deutsche Schwimmabzeichen in Bronze oder ein entsprechender Nachweis verlangt.
Auf deinem Abschlusszeugnis solltest du außerdem folgende Mindestnoten erreichen:
- Deutsch: mindestens ausreichend
- Englisch: mindestens ausreichend
- Sport: mindestens befriedigend
Für die Ausbildung im mittleren Dienst brauchst du grundsätzlich einen mittleren Bildungsabschluss. Mit Hauptschulabschluss kannst du dich ebenfalls bewerben, wenn du anschließend eine anerkannte mindestens zweijährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hast. Bei der Einstellung solltest du normalerweise zwischen 16 und 27 Jahre alt sein. Mit abgeschlossener Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung können Ausnahmen bis 35 Jahre möglich sein.
Für das Studium im gehobenen Dienst brauchst du Abitur oder Fachabitur. Regulär solltest du bei der Einstellung höchstens 33 Jahre alt sein. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Altersgrenze bis 41 Jahre angehoben werden. Für beide Laufbahnen wird außerdem grundsätzlich die Fahrerlaubnis Klasse B erwartet, wobei Ausnahmen möglich sind.
Persönlich solltest du körperlich belastbar, teamfähig und verantwortungsbewusst sein. Du musst offen auf unterschiedliche Menschen zugehen können und bereit sein, auch in schwierigen Situationen ruhig und professionell zu handeln. Da die Bundespolizei bundesweit eingesetzt wird, ist außerdem Mobilität wichtig.
Wie viel verdient man bei der Bundespolizei?
Während Ausbildung und Studium bekommst du keine klassische Ausbildungsvergütung, sondern Anwärterbezüge, weil du als Beamter beziehungsweise Beamtin auf Widerruf eingestellt wirst.
Der Anwärtergrundbetrag beträgt derzeit:
- mittlerer Polizeivollzugsdienst: 1.473,37 Euro monatlich
- gehobener Polizeivollzugsdienst: 1.744,22 Euro monatlich
Je nach persönlicher Situation können weitere Bezügebestandteile hinzukommen. Als Beamter beziehungsweise Beamtin gelten außerdem besondere Regelungen zur Krankenversorgung.
Nach erfolgreichem Abschluss wirst du bei entsprechender Übernahme regulär nach Bundesbesoldungsrecht bezahlt. Im mittleren Polizeivollzugsdienst beginnt die Laufbahn grundsätzlich mit dem Amt Polizeimeister/in, im gehobenen Dienst mit Polizeikommissar/in. Durch Berufserfahrung und Beförderungen kannst du später innerhalb deiner Laufbahn höhere Ämter erreichen.
Wo arbeiten Bundespolizisten und wo kannst du dich bewerben?
Die Bundespolizei ist im gesamten Bundesgebiet vertreten. Mögliche Einsatzorte findest du beispielsweise an Grenzen, Bahnhöfen, Flughäfen und bei Bundespolizeiabteilungen. Auch Einsätze auf See oder im Ausland sind möglich. Wo du nach Ausbildung oder Studium eingesetzt wirst, richtet sich unter anderem nach dem Personalbedarf und deiner späteren Verwendung.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Grenzschutz
- Bahnpolizei
- Luftsicherheit
- Bundesbereitschaftspolizei
- Kriminalitätsbekämpfung
- Schutz von Bundesorganen
- Bundespolizei See
- Flugdienst
- internationale Aufgaben
Die Bewerbung für den mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst erfolgt inzwischen digital. Dabei reichst du neben deinen persönlichen Angaben unter anderem Zeugnisse und erforderliche Nachweise ein. Da es feste Einstellungstermine und Bewerbungsschlüsse gibt, solltest du dich frühzeitig informieren und deine Unterlagen rechtzeitig vorbereiten.
Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Nach Ausbildung oder Studium kannst du dich innerhalb der Bundespolizei in zahlreichen Bereichen weiterentwickeln. Mit Berufserfahrung und zusätzlichen Qualifikationen sind beispielsweise spezialisierte Tätigkeiten in Ermittlungen, Fahndung, Flugdienst, See, Einsatzhundertschaften oder anderen Fachbereichen möglich. Für bestimmte besondere Verwendungen musst du zusätzliche Auswahl- und Ausbildungsabschnitte bestehen.
Auch innerhalb des Laufbahnsystems kannst du dich weiterentwickeln. Im mittleren Dienst sind Beförderungen in höhere Ämter möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du außerdem vom mittleren in den gehobenen Polizeivollzugsdienst aufsteigen. Dafür spielen beispielsweise Berufserfahrung, dienstliche Leistungen und ein erfolgreiches Auswahlverfahren eine Rolle.
Im gehobenen Dienst kannst du mit zunehmender Erfahrung anspruchsvollere Fach- und Führungsaufgaben übernehmen. Auch ein späterer Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst ist unter den dafür geltenden Voraussetzungen möglich. Regelmäßige Fortbildungen gehören unabhängig von der Laufbahn zum Berufsalltag.
Einstellungstest und Auswahlverfahren der Bundespolizei
Das Auswahlverfahren der Bundespolizei dauert je nach Laufbahn bis zu vier Tage und besteht grundsätzlich aus vier Bereichen:
- schriftliche beziehungsweise kognitive Prüfung
- Sporttest
- mündliches Auswahlverfahren
- polizeiärztliche Untersuchung
Die konkrete Ausgestaltung unterscheidet sich zwischen mittlerem und gehobenem Polizeivollzugsdienst. Im mittleren Dienst absolvierst du ein Diktat, den Sporttest und anschließend ein Vorstellungsgespräch. Im gehobenen Dienst erwarten dich ein Intelligenz- und Deutschtest, der Sporttest sowie ein Assessment-Center mit Gruppendiskussion, Kurzvortrag und Interview.
Deutsch und Diktat im mittleren Dienst
Im mittleren Polizeivollzugsdienst besteht der schriftliche Teil aus einem Diktat mit ungefähr 180 bis 250 Wörtern. Dabei werden vor allem Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung überprüft. Sichere schriftliche Deutschkenntnisse brauchst du später beispielsweise für Berichte, Protokolle und andere dienstliche Dokumente.
Zur Vorbereitung solltest du regelmäßig Diktate unter realistischen Bedingungen schreiben. Besonders wichtig sind Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Kommasetzung und häufige Rechtschreibregeln. Kontrolliere anschließend deine Fehler und wiederhole gezielt die Regeln, die dir Schwierigkeiten bereiten.
Intelligenz- und Deutschtest im gehobenen Dienst
Im gehobenen Polizeivollzugsdienst ist die schriftliche Prüfung umfangreicher. Neben einem Intelligenz-Struktur-Test gehört ein Deutschtest dazu. Dabei schreibst du unter anderem einen Kurzaufsatz.
Beim Aufsatz kommt es nicht nur auf Rechtschreibung und Grammatik an. Dein Text sollte logisch aufgebaut sein, eine klare Argumentation besitzen und das Thema strukturiert behandeln. Eine gute Allgemeinbildung sowie Kenntnisse zu gesellschaftlichen und politischen Themen helfen dir bei der Vorbereitung.
Im Intelligenztest steht deine Fähigkeit im Mittelpunkt, Informationen zu verarbeiten und Zusammenhänge zu erkennen. Bereite dich deshalb auf unterschiedliche Aufgaben zum logischen und schlussfolgernden Denken vor.
Allgemeinwissen und aktuelle Themen
Allgemeinwissen spielt besonders in den mündlichen Auswahlstufen eine wichtige Rolle. Im Vorstellungsgespräch des mittleren Dienstes werden unter anderem Kenntnisse zu Staatsaufbau, deutscher Geschichte und aktuellen Themen erwartet.
Im gehobenen Dienst können aktuelle gesellschaftliche und politische Fragen außerdem für Kurzaufsatz, Gruppendiskussion und Kurzvortrag relevant sein. Informiere dich deshalb regelmäßig über wichtige Ereignisse und kenne die grundlegenden Aufgaben deutscher staatlicher Institutionen. Besonders gut solltest du natürlich die Bundespolizei selbst kennen.
Sporttest
Der Sporttest ist im mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst gleich aufgebaut. Er besteht aus drei Disziplinen:
- Koordinationstest
- Pendellauf
- 12-Minuten-Lauf
Beim Koordinationstest werden unter anderem Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kraft und Koordination gefordert. Der Pendellauf beansprucht vor allem Schnelligkeit, Schnellkraft und Gewandtheit. Beim 12-Minuten-Lauf geht es um deine Ausdauer.
Beginne mit der Vorbereitung nicht erst kurz vor dem Auswahlverfahren. Besonders deine Ausdauer entwickelt sich über mehrere Wochen und Monate. Trainiere alle drei Bereiche gezielt, damit nicht eine einzelne schwächere Disziplin dein Gesamtergebnis gefährdet.
Vorstellungsgespräch im mittleren Dienst
Nach Diktat und Sporttest folgt im mittleren Polizeivollzugsdienst ein persönliches Vorstellungsgespräch. Dort möchte die Auswahlkommission mehr über deine Persönlichkeit, Motivation und bisherigen Erfahrungen erfahren. Gleichzeitig wird geprüft, wie gut du dich mit der Bundespolizei auskennst.
Zum Gespräch gehören außerdem Fragen zum Allgemeinwissen. Themen können beispielsweise der deutsche Staatsaufbau, Geschichte und aktuelle Entwicklungen sein. Du solltest deine Antworten strukturiert formulieren und auch erklären können, warum du für einen Beruf mit Verantwortung, Schichtdienst, Teamarbeit und möglichen bundesweiten Einsätzen geeignet bist.
Assessment-Center im gehobenen Dienst
Im gehobenen Polizeivollzugsdienst besteht die mündliche Auswahl aus Gruppendiskussion, Kurzvortrag und Interview. In der Gruppendiskussion beschäftigst du dich gemeinsam mit anderen Bewerbern mit einem aktuellen Thema. Dabei vertrittst du eine Position, reagierst auf Gegenargumente und versuchst, deine Aussagen nachvollziehbar zu begründen.
Für den Kurzvortrag kannst du aus mehreren Themen wählen und erhältst Materialien zur Vorbereitung. Anschließend präsentierst du das Thema strukturiert. Im Interview geht es stärker um deine Person, deine Motivation und deine Eignung für die Laufbahn. Wichtig sind Kommunikationsfähigkeit, ein sicheres Auftreten und die Fähigkeit, auch unter Druck sachlich zu bleiben.
Polizeiärztliche Untersuchung
Zum Auswahlverfahren gehört außerdem eine gründliche polizeiärztliche Untersuchung. Dabei wird festgestellt, ob du gesundheitlich für den Polizeivollzugsdienst geeignet bist. Die Untersuchung ist kein Wissenstest, sondern eine eigenständige Voraussetzung für deine Einstellung.
Dabei können unter anderem allgemeiner Gesundheitszustand und Sehfähigkeit eine Rolle spielen. Wenn du relevante Vorerkrankungen, Verletzungen, Allergien oder andere medizinische Besonderheiten hast, können zusätzliche ärztliche Unterlagen erforderlich sein. Kläre solche Fragen möglichst frühzeitig und nicht erst unmittelbar vor deinem Auswahltermin.
Vorstellungsgespräch und Motivation
Unabhängig von der Laufbahn solltest du dich intensiv auf deine persönliche Motivation vorbereiten. Im mittleren Dienst gibt es ein klassisches Vorstellungsgespräch, im gehobenen Dienst ist das Interview Bestandteil des Assessment-Centers. In beiden Fällen reicht eine allgemeine Aussage wie „Ich möchte Menschen helfen“ oder „Polizei war schon immer mein Traumberuf“ allein nicht aus.
Du solltest erklären können, warum du gerade zur Bundespolizei möchtest und wodurch sie sich von anderen Polizeibehörden unterscheidet. Beschäftige dich deshalb mit Grenzschutz, Bahnpolizei, Luftsicherheit, Bundesbereitschaftspolizei und weiteren Aufgabenbereichen. Überlege außerdem, welche deiner bisherigen Erfahrungen zeigen, dass du zuverlässig, teamfähig und belastbar bist.
Rechne auch mit Fragen zu Schichtdienst, Wochenendarbeit, bundesweiter Einsatzbereitschaft und schwierigen Situationen im Polizeialltag. Besonders überzeugend sind konkrete Beispiele aus Schule, Ausbildung, Beruf, Verein oder Freizeit. Wichtig ist, dass deine Antworten zu dir passen und du deine Motivation nachvollziehbar begründen kannst.
So bereitest du dich auf den Bundespolizei-Einstellungstest vor
Entscheidend ist zunächst, dass du genau für deine Laufbahn trainierst. Im mittleren Dienst solltest du einen Schwerpunkt auf Rechtschreibung, Grammatik und Diktate legen. Für den gehobenen Dienst sind zusätzlich logisches Denken, der Intelligenz-Struktur-Test und das strukturierte Schreiben eines Kurzaufsatzes wichtig.
Allgemeinwissen solltest du für beide Laufbahnen regelmäßig auffrischen. Beschäftige dich besonders mit Deutschland, Staatsaufbau, Geschichte, aktuellen Themen und den Aufgaben der Bundespolizei. Für den Sporttest solltest du Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer gezielt und über einen längeren Zeitraum trainieren.
Auch auf die mündliche Prüfung kannst du dich vorbereiten. Übe typische Fragen zum Berufsbild und zu deiner Motivation laut zu beantworten. Für das Assessment-Center im gehobenen Dienst solltest du zusätzlich Diskussionen und kurze Vorträge trainieren. Wichtig ist, nicht nur Testaufgaben zu lösen, sondern das gesamte Auswahlverfahren im Blick zu behalten.















