Als Fachinformatiker/in entwickelst, installierst und betreust du IT-Lösungen. Je nach Spezialisierung programmierst du Software, richtest Netzwerke ein, analysierst Daten oder vernetzt technische Systeme. Dabei geht es längst nicht nur um Computerkenntnisse. du musst Probleme systematisch lösen, Anforderungen verstehen, IT-Sicherheit berücksichtigen und technische Zusammenhänge verständlich erklären können. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und wird in vier Fachrichtungen angeboten.
Fachinformatiker werden in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gebraucht. Ausbildungsplätze findest du bei IT-Unternehmen, Industrie- und Handelsbetrieben, Banken, Versicherungen, Forschungseinrichtungen und im öffentlichen Dienst. Wie das Auswahlverfahren aussieht, hängt vom Arbeitgeber ab. Größere Unternehmen und Behörden können Einstellungstests, Interviews und praktische oder gemeinsame Auswahlaufgaben einsetzen.
Inhalte:
- Was macht ein Fachinformatiker?
- Wie läuft die Ausbildung zum Fachinformatiker ab?
- Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
- Wie viel verdient man während der Ausbildung?
- Wo arbeiten Fachinformatiker und wo kannst du dich bewerben?
- Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
- Einstellungstest und Auswahlverfahren für Fachinformatiker
- So bereitest du dich auf den Einstellungstest vor
Was macht ein Fachinformatiker?
Fachinformatiker planen, entwickeln und betreuen IT-Lösungen. Welche Aufgaben du konkret übernimmst, hängt vor allem von deiner Fachrichtung und deinem Ausbildungsbetrieb ab. Neben technischem Wissen spielen IT-Sicherheit, Datenschutz, Dokumentation und die Kommunikation mit Nutzern oder Kunden eine wichtige Rolle.
Typische Aufgaben sind:
- Hard- und Software auswählen und einrichten
- IT-Systeme installieren und konfigurieren
- Software entwickeln und testen
- Netzwerke aufbauen und administrieren
- technische Fehler analysieren und beheben
- Daten erfassen und auswerten
- digitale Prozesse untersuchen und verbessern
- Maßnahmen zur IT-Sicherheit umsetzen
- IT-Projekte planen und dokumentieren
- Nutzer und Kunden beraten und unterstützen
Die Ausbildung wird in vier Fachrichtungen angeboten:
Anwendungsentwicklung: Hier entwickelst und programmierst du Software. du analysierst Anforderungen, entwirfst Anwendungen, arbeitest mit Programmiersprachen und Datenbanken und testest deine Lösungen.
Systemintegration: Hier planst und administrierst du IT-Systeme und Netzwerke. Dazu gehören beispielsweise Server, Betriebssysteme, Speicherlösungen und Netzwerkkomponenten. Auch die Fehlersuche und Unterstützung von Nutzern spielen eine große Rolle.
Daten- und Prozessanalyse: In dieser Fachrichtung untersuchst du Datenquellen und Geschäftsprozesse. du bereitest Daten auf, überprüfst ihre Qualität und entwickelst Lösungen, mit denen betriebliche Abläufe verbessert werden können.
Digitale Vernetzung: Hier verbindest du IT-Systeme mit technischen Anlagen. du vernetzt beispielsweise Komponenten in Produktions-, Prozess- oder Logistiksystemen, überwachst deren Betrieb und schützt die Systeme vor Störungen und unbefugten Zugriffen.
Wie läuft die Ausbildung zum Fachinformatiker ab?
Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre beziehungsweise 36 Monate und findet dual im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. In den ersten Ausbildungsmonaten lernen alle Fachrichtungen wichtige gemeinsame Grundlagen kennen. Anschließend werden die Inhalte deiner gewählten Fachrichtung stärker vertieft.
Zu den wichtigsten Ausbildungsinhalten gehören:
- Hard- und Software auswählen und einsetzen
- IT-Systeme installieren und betreiben
- Softwarelösungen programmieren
- Fehler systematisch analysieren und beheben
- Netzwerke und Speicherlösungen einrichten
- Daten und Geschäftsprozesse analysieren
- IT-Sicherheit und Datenschutz berücksichtigen
- Projekte planen und dokumentieren
- Kunden und Nutzer beraten
- wirtschaftliche Aspekte von IT-Lösungen berücksichtigen
Die Abschlussprüfung ist als gestreckte Abschlussprüfung aufgebaut. Teil 1 findet im vierten Ausbildungshalbjahr statt. Im Prüfungsbereich „Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes“ bearbeitest du praxisbezogene schriftliche Aufgaben. Teil 1 zählt 20 Prozent zum Gesamtergebnis.
Teil 2 unterscheidet sich nach Fachrichtung. Besonders wichtig ist jeweils ein betriebliches Projekt, das 50 Prozent der Gesamtnote ausmacht. Dazu kommen zwei fachrichtungsspezifische schriftliche Prüfungsbereiche mit jeweils 10 Prozent sowie Wirtschafts- und Sozialkunde mit weiteren 10 Prozent. In Anwendungsentwicklung geht es beispielsweise um ein Softwareprojekt, in Systemintegration um ein Projekt der Systemintegration, in Daten- und Prozessanalyse um ein Datenanalyseprojekt und in Digitaler Vernetzung um ein Projekt der digitalen Vernetzung.
Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
Gesetzlich ist für die Ausbildung kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ausbildungsbetriebe können ihre Anforderungen deshalb selbst festlegen. Häufig wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erwartet, manche Unternehmen stellen aber auch Bewerber mit anderen Abschlüssen ein. Beim BSI wird für die aktuelle Systemintegrations-Ausbildung beispielsweise ein mittlerer Schulabschluss mit zusätzlichen Anforderungen an bestimmte Schulnoten vorausgesetzt.
Besonders hilfreich sind gute Grundlagen in:
- Mathematik
- Informatik
- Englisch
- Technik beziehungsweise Physik
- Deutsch
Mathematik unterstützt dich beim logischen und analytischen Arbeiten. Englisch brauchst du regelmäßig für Dokumentationen, Fehlermeldungen, Programmiersprachen und technische Fachbegriffe. Informatikkenntnisse sind hilfreich, aber du musst vor Ausbildungsbeginn noch kein fertiger Programmierer oder Netzwerkadministrator sein.
Persönlich solltest du analytisch denken und auch bei komplizierten Problemen geduldig bleiben können. Lernbereitschaft ist besonders wichtig, weil sich Technologien, Programme und IT-Sicherheitsanforderungen ständig weiterentwickeln. Gleichzeitig brauchst du Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke, denn IT-Projekte werden selten allein durchgeführt und technische Lösungen müssen häufig auch für Nichtfachleute verständlich erklärt werden.
Wie viel verdient man während der Ausbildung?
Die Ausbildungsvergütung unterscheidet sich nach Branche, Bundesland, Arbeitgeber und Tarifvertrag. Für Fachinformatiker werden aktuell beispielsweise folgende monatliche Bruttospannen genannt:
- 1. Ausbildungsjahr: etwa 800 bis 1.140 Euro im Handwerk beziehungsweise 1.243 bis 1.373 Euro in der Industrie
- 2. Ausbildungsjahr: etwa 854 bis 1.190 Euro im Handwerk beziehungsweise 1.298 bis 1.408 Euro in der Industrie
- 3. Ausbildungsjahr: etwa 977 bis 1.290 Euro im Handwerk beziehungsweise 1.379 bis 1.489 Euro in der Industrie
Im öffentlichen Dienst gelten teilweise andere Tarifwerte. Dort werden aktuell beispielsweise 1.368,26 Euro im ersten, 1.418,20 Euro im zweiten und 1.464,02 Euro brutto im dritten Ausbildungsjahr gezahlt.
Einzelne Unternehmen liegen darüber. Die GIZ nennt beispielsweise für ihre 2027 beginnende Fachinformatiker-Ausbildung 1.543 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr sowie zusätzliche Leistungen. Deshalb solltest du immer die konkrete Stellenausschreibung deines Wunschbetriebs prüfen.
Wo arbeiten Fachinformatiker und wo kannst du dich bewerben?
Fachinformatiker werden überall dort gebraucht, wo Software, Netzwerke, Daten oder digitale Systeme eingesetzt werden. Deshalb bist du nicht auf klassische IT-Unternehmen beschränkt.
Mögliche Arbeitgeber findest du beispielsweise in folgenden Bereichen:
- IT-Dienstleister
- Softwareunternehmen
- Industrieunternehmen
- Banken und Versicherungen
- Logistikunternehmen
- Kliniken und Gesundheitswesen
- Forschungseinrichtungen
- Behörden und öffentliche Verwaltung
- Telekommunikation
- Handel und Dienstleistungen
Welche Unternehmen besonders gut zu dir passen, hängt auch von deiner Fachrichtung ab. Für Anwendungsentwicklung sind beispielsweise Softwarehäuser interessant, während Systemintegratoren in nahezu jeder größeren Organisation gebraucht werden. Daten- und Prozessanalyse ist besonders interessant für Unternehmen mit großen Datenbeständen und komplexen Geschäftsprozessen. Digitale Vernetzung spielt beispielsweise in Produktion, Industrie 4.0 und Logistik eine wichtige Rolle.
Auch öffentliche Arbeitgeber bilden Fachinformatiker aus. Ausbildungsplätze gibt es beispielsweise bei Bundesbehörden, Kommunen und öffentlichen Forschungseinrichtungen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bildet Fachinformatiker für Systemintegration aus und verbindet die Ausbildung besonders stark mit IT-Sicherheit und Netzwerktechnik.
Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Nach deiner Ausbildung kannst du dich in zahlreichen IT-Bereichen spezialisieren. Welche Richtung sinnvoll ist, hängt stark von deiner Fachrichtung und deinen Interessen ab.
Mögliche Spezialisierungen sind beispielsweise:
- Softwareentwicklung
- Web- und App-Entwicklung
- Netzwerkadministration
- Cloud-Systeme
- Cybersecurity
- IT-Forensik
- Datenanalyse
- Datenbanken
- DevOps
- Automatisierung
- IT-Projektmanagement
Seit 2024 gibt es außerdem die höherqualifizierende berufliche Fortbildung zum Bachelor Professional in IT. Sie richtet sich unter anderem an Personen mit einem anerkannten IT-Ausbildungsabschluss und qualifiziert für anspruchsvollere Fach- und Führungsaufgaben.
Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung kannst du außerdem studieren. Passende Studienrichtungen sind beispielsweise Informatik, Wirtschaftsinformatik, IT-Sicherheit, Software Engineering oder Data Science. Gerade im IT-Bereich spielen neben formalen Abschlüssen auch praktische Erfahrungen und kontinuierliche Weiterbildung eine große Rolle.
Einstellungstest und Auswahlverfahren für Fachinformatiker
Für die Fachinformatiker-Ausbildung gibt es keinen bundesweit einheitlichen oder vorgeschriebenen Einstellungstest. Jeder Arbeitgeber entscheidet selbst über sein Auswahlverfahren. Besonders kleinere Unternehmen wählen Bewerber häufig anhand von Bewerbungsunterlagen, Schulzeugnissen und einem Vorstellungsgespräch aus.
Größere Unternehmen und Behörden können mehrstufige Verfahren einsetzen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verlangt für seine aktuelle Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration beispielsweise die erfolgreiche Teilnahme an einem Einstellungstest. Nach bestandenem schriftlichen Auswahlverfahren folgt dort ein Bewerbungsgespräch.
Die GIZ führt für ihre Fachinformatiker-Ausbildungen 2027 dagegen eigene Auswahltage durch. Dort gehören Einstellungstest, Einzelgespräche und eine Gruppenaufgabe zum Verfahren. Die Beispiele zeigen, dass sich die Auswahl selbst bei vergleichbaren Ausbildungsplätzen deutlich unterscheiden kann.
Die genauen Testaufgaben veröffentlichen die Arbeitgeber nicht vollständig. Für deine Vorbereitung sind deshalb vor allem Fähigkeiten sinnvoll, die zu den Anforderungen des Berufs passen.
Logisches und analytisches Denken
Logisches Denken gehört zu den wichtigsten Grundlagen eines IT-Berufs. Beim Programmieren, bei der Fehlersuche und bei der Analyse von Daten musst du Zusammenhänge erkennen und Probleme in einzelne Schritte zerlegen.
In einem Einstellungstest können beispielsweise Zahlen- und Buchstabenreihen, Matrizen, Analogien oder logische Schlussfolgerungen vorkommen. Dabei geht es nicht um auswendig gelerntes IT-Wissen, sondern um deine Fähigkeit, Regeln zu erkennen und konsequent anzuwenden.
Versuche bei solchen Aufgaben strukturiert vorzugehen. Gerade in der Informatik führt systematisches Denken meistens schneller zum Ziel als wahlloses Ausprobieren.
Mathematik
Mathematik spielt in der IT nicht in jeder Tätigkeit die gleiche Rolle, ist aber eine wichtige Grundlage für logisches und analytisches Denken. Besonders in Programmierung, Datenanalyse und technischen IT-Bereichen kann Zahlenverständnis wichtig sein.
Im Einstellungstest können beispielsweise folgende Bereiche vorkommen:
- Grundrechenarten
- Bruchrechnung
- Prozentrechnung
- Dreisatz
- einfache Gleichungen
- Zahlenfolgen
- Sachaufgaben
Bei datenorientierten Tätigkeiten können zusätzlich Tabellen, Diagramme oder einfache statistische Zusammenhänge eine Rolle spielen. Höhere Mathematik wird für eine Ausbildung normalerweise nicht generell vorausgesetzt.
IT- und technisches Verständnis
Ein Ausbildungsbetrieb kann prüfen, ob du dich grundsätzlich mit Computern und IT beschäftigst. Dabei wird normalerweise nicht erwartet, dass du bereits professionell programmieren oder komplexe Netzwerke administrieren kannst.
Sinnvolle Grundlagen sind beispielsweise:
- typische Hardwarekomponenten
- Betriebssysteme
- Netzwerke und Internet
- Dateien und Speicher
- einfache Programmierlogik
- grundlegende IT-Sicherheit
Besonders wichtig ist, dass du die Aufgaben deiner gewünschten Fachrichtung kennst. Wer sich für Systemintegration bewirbt, sollte ungefähr wissen, was Server, Netzwerke und Betriebssysteme sind. Bei Anwendungsentwicklung ist Interesse an Software und Programmierung besonders wichtig.
Konzentration und Genauigkeit
In der IT können kleine Fehler große Auswirkungen haben. Ein falsches Zeichen im Programmcode, eine fehlerhafte IP-Adresse oder eine ungenaue Konfiguration kann dazu führen, dass ein ganzes System nicht richtig funktioniert.
Einstellungstests können deshalb Aufgaben enthalten, bei denen du Zahlen, Zeichen oder andere Informationen schnell vergleichen musst. Auch Such- und Zuordnungsaufgaben sind denkbar.
Arbeite möglichst genau und systematisch. Diese Fähigkeit brauchst du später bei der Fehlersuche, beim Lesen von Logdateien, bei Konfigurationen und beim Kontrollieren technischer Dokumentationen.
Deutsch und Sprachverständnis
Fachinformatiker müssen technische Informationen nicht nur verstehen, sondern auch verständlich weitergeben können. Gute Deutschkenntnisse sind deshalb wichtiger, als viele Bewerber zunächst vermuten.
Im Einstellungstest können beispielsweise Rechtschreibung, Grammatik oder Textverständnis vorkommen. Möglich sind auch längere Arbeitsanweisungen, aus denen du relevante Informationen herausarbeiten musst.
Im Berufsalltag dokumentierst du Projekte, schreibst Tickets oder Anleitungen und erklärst Nutzern technische Probleme. Besonders im Kundenkontakt musst du komplexe Zusammenhänge so erklären können, dass auch Personen ohne tiefere IT-Kenntnisse sie verstehen.
Englisch
Englisch ist in der IT besonders wichtig. Viele Programmiersprachen, technische Dokumentationen, Fehlermeldungen und Fachbegriffe sind englischsprachig.
In einem Einstellungstest können deshalb einfache Aufgaben zu Wortschatz, Grammatik oder Textverständnis vorkommen. Denkbar sind beispielsweise kurze technische Texte oder englischsprachige Anweisungen.
Perfektes Fachenglisch wird vor Ausbildungsbeginn normalerweise nicht erwartet. Solide schulische Grundlagen erleichtern dir die Ausbildung aber erheblich. Gerade bei der Fehlersuche wirst du später regelmäßig englische Fehlermeldungen und Dokumentationen lesen.
Teamfähigkeit und situatives Verhalten
IT-Projekte werden häufig in Teams durchgeführt. Deshalb können Arbeitgeber neben kognitiven Tests auch prüfen, wie du mit anderen zusammenarbeitest. Die GIZ setzt beispielsweise ausdrücklich eine Gruppenaufgabe ein.
In solchen Situationen solltest du eigene Vorschläge einbringen, aber auch anderen zuhören. Es geht normalerweise nicht darum, möglichst dominant aufzutreten. Gute Teamarbeit bedeutet, Informationen auszutauschen, unterschiedliche Ideen abzuwägen und gemeinsam zu einer Lösung zu kommen.
Auch situative Fragen sind möglich. Beispielsweise kann gefragt werden, wie du mit einem unzufriedenen Nutzer, einem eigenen Fehler oder einem Problem umgehst, für das du zunächst keine Lösung findest.
Vorstellungsgespräch und Motivation
Im Vorstellungsgespräch solltest du erklären können, warum du Fachinformatiker werden möchtest und warum du dich für deine gewählte Fachrichtung entschieden hast. Die Aussage „Ich sitze gerne am Computer“ reicht dafür nicht aus. Computer sind lediglich das Werkzeug, entscheidend sind Interesse an Problemlösung, Technik und digitalen Systemen.
Informiere dich außerdem über deinen Ausbildungsbetrieb. Bei einer Bewerbung beim BSI solltest du beispielsweise nachvollziehbar erklären können, warum dich IT-Sicherheit interessiert. Bei einem Softwareunternehmen können dagegen Programmierung und Softwareentwicklung stärker im Mittelpunkt stehen.
Eigene Erfahrungen sind hilfreich, müssen aber nicht aus professionellen IT-Projekten stammen. Vielleicht hast du bereits einen PC zusammengebaut, ein kleines Programm geschrieben, ein Heimnetzwerk eingerichtet, eine Webseite erstellt oder in der Schule an einem IT-Projekt mitgearbeitet. Solche Beispiele zeigen dein Interesse deutlich besser als allgemeine Aussagen.
Bereite dich außerdem auf Fragen zu Teamarbeit, Fehlern und Problemlösung vor. Besonders interessant kann sein, wie du reagierst, wenn du bei einem technischen Problem zunächst nicht weiterkommst. Eigenständige Recherche und Ausdauer sind wichtig, gleichzeitig solltest du erkennen, wann es sinnvoll ist, andere um Unterstützung zu bitten.
So bereitest du dich auf den Einstellungstest vor
Informiere dich zuerst darüber, wie das Auswahlverfahren deines Wunschbetriebs aufgebaut ist. Wenn ein Einstellungstest angekündigt wird, solltest du besonders folgende Bereiche trainieren:
- logisches und analytisches Denken
- Mathematik
- grundlegendes IT- und Technikverständnis
- Konzentration und Genauigkeit
- Deutsch und Textverständnis
- Englisch
Beschäftige dich zusätzlich mit deiner Fachrichtung. Ein Bewerber für Anwendungsentwicklung sollte andere Schwerpunkte kennen als jemand, der sich für Systemintegration oder Daten- und Prozessanalyse bewirbt. Professionelles Fachwissen wird noch nicht erwartet, grundlegendes Interesse und eigene Beschäftigung mit IT können aber ein deutlicher Vorteil sein.
Bearbeite einen Teil der Übungen unter Zeitvorgabe. Bei längeren Aufgaben solltest du trotzdem sorgfältig lesen und strukturiert vorgehen. Bereite dich parallel auf das Vorstellungsgespräch vor und überlege dir konkrete Beispiele, die deine Lernbereitschaft, Problemlösefähigkeit und Teamfähigkeit zeigen.














