Die Bewerbung zur Ausbildung:
Bundeswehr (Zeitsoldat)

Der Beruf: Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr

Soldaten auf Zeit (SaZ) verpflichten sich für eine bestimmte Dauer zum Dienst bei der Bundeswehr. Je nach Bildungsabschluss steht Bundeswehr-Bewerbern der Einstieg in die Laufbahnen der Mannschaften, der Unteroffiziere, der Feldwebel oder der Offiziere offen. Alle Soldaten auf Zeit durchlaufen eine allgemeine und eine spezifische militärische Ausbildung, in manchen Laufbahnen kombiniert mit zivilberuflichen Qualifizierungen. Angehende Offiziere absolvieren ein Studium an einer Universität der Bundeswehr. Daneben bietet die Bundeswehr auch rein zivile Berufsausbildungen an, unter anderem in der Bundeswehrverwaltung oder im Wehrtechnikbereich.

In Kürze: Die Fakten zur Ausbildung

  • Ausbildungsform: militärische Ausbildung
  • Anbieter: Bundeswehr (Heer, Luftwaffe, Marine, Zentraler Sanitätsdienst, Streitkräftebasis)
  • Verpflichtungsdauer: laufbahnabhängig (4–25 Jahre)
  • Inhalte: laufbahnabhängig (militärische Grundausbildung, militärische Fachausbildung, gegebenenfalls zivilberufliche Qualifizierungen)
  • Gehalt: Folgende Tabelle gibt einen Überblick über monatliche Gehälter in verschiedenen Dienstgraden (alle Angaben netto, ggf. inklusive Familienzuschlag und allgemeinen Zulagen).

Gehaltsbeispiele Bundeswehr

Unterster Mannschaftsdienstgrad (Schütze / Matrose / Flieger, 19 Jahre, ledig)

ca. 1.793 €

Hauptgefreiter (21 Jahre, ledig)

ca. 1.867 €

Feldwebel / Bootsmann (21 Jahre, ledig)

ca. 1.939 €

Leutnant (23 Jahre, ledig)

ca. 2.160 €

Stabsunteroffizier (24 Jahre, verheiratet, 1 Kind)

ca. 2.409 €

Hauptfeldwebel (28 Jahre, verheiratet, 1 Kind)

ca. 2.717 €

Quelle: Bundeswehr (Stand 2017)

Für jede Laufbahn wird ein bestimmter Bildungsabschluss vorausgesetzt: Angehende Mannschaften und Fachunteroffiziere brauchen einen Hauptschulabschluss (bzw. die erfüllte Vollzeitschulpflicht), künftige Feldwebel einen mittleren Bildungsabschluss (bzw. Hauptschulabschluss mit Berufsausbildung) und Offiziersbewerber die Hochschulreife.

Worauf kommt es bei der Bewerbung an?

Allgemein erfordern Soldatenberufe körperliche und geistige Belastbarkeit, Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein sowie ein hohes Maß an Teamfähigkeit und Selbstdisziplin. Darüber hinaus stellt jede Laufbahn spezielle Anforderungen – angehende Feldwebel brauchen zum Beispiel Führungsqualitäten, Feldwebel im Fachdienst sollten zusätzlich noch fachliche Vorkenntnisse mitbringen.

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Die Bewerbung zur Ausbildung

Bewerben heißt, für sich zu werben. Worauf kommt es an?

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Das optimale Anschreiben

Aufbau und Inhalt: So gelingt ein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben.

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