Öffentlicher Dienst: Ausbildung und Einstellungstest

Der öffentliche Dienst bietet dir eine große Auswahl an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen. Du kannst beispielsweise in einer Stadtverwaltung arbeiten, bei einer Bundesbehörde anfangen oder dich für einen technischen, sozialen oder IT-Beruf bei einem öffentlichen Arbeitgeber entscheiden. Auch Polizei, Justiz, Finanzverwaltung und Arbeitsverwaltung gehören zum öffentlichen Bereich. Deshalb gibt es weder die eine Ausbildung noch den einen Einstellungstest für den öffentlichen Dienst.

Je nach Beruf kannst du eine klassische duale Ausbildung, einen beamtenrechtlichen Vorbereitungsdienst oder ein duales Studium absolvieren. Die Voraussetzungen und Auswahlverfahren unterscheiden sich entsprechend. Viele Behörden setzen bei Verwaltungs- und Studienbewerbern Online- oder Eignungstests ein, bevor ein Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center folgt.

Was macht man im öffentlichen Dienst?

Beschäftigte im öffentlichen Dienst übernehmen Aufgaben, die Bund, Länder, Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen für Bürger und Gesellschaft erfüllen. Welche Tätigkeiten du konkret ausführst, hängt stark von deinem Beruf und Arbeitgeber ab.

Mögliche Aufgaben sind beispielsweise:

  • Anträge und Verwaltungsverfahren bearbeiten
  • Bürger beraten und Auskünfte erteilen
  • Gesetze und Vorschriften anwenden
  • Personal- und Finanzangelegenheiten bearbeiten
  • IT-Systeme betreuen und entwickeln
  • Straßen, Gebäude und technische Anlagen unterhalten
  • öffentliche Sicherheit gewährleisten
  • Steuern und Abgaben bearbeiten
  • Leistungen der Sozialverwaltung bearbeiten
  • Aufgaben in Schulen, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen übernehmen
  • Daten erfassen, prüfen und auswerten
  • Projekte und öffentliche Dienstleistungen organisieren

Der öffentliche Dienst besteht also keineswegs nur aus klassischer Büroarbeit. Auch Fachinformatiker, Elektroniker, Gärtner, Forstwirte, medizinische Fachangestellte, Straßenwärter oder Kfz-Mechatroniker können bei öffentlichen Arbeitgebern ausgebildet und beschäftigt werden.

Wie läuft die Ausbildung im öffentlichen Dienst ab?

Einen einheitlichen Ausbildungsweg gibt es nicht. Grundsätzlich lassen sich drei wichtige Einstiegsmöglichkeiten unterscheiden: eine klassische Berufsausbildung, eine Beamtenausbildung beziehungsweise ein Vorbereitungsdienst und ein duales Studium.

Bei einer dualen Berufsausbildung arbeitest du praktisch bei einer Behörde oder öffentlichen Einrichtung und besuchst parallel die Berufsschule. Typische Ausbildungsberufe sind beispielsweise:

  • Verwaltungsfachangestellte/r
  • Fachangestellte/r für Arbeitsmarktdienstleistungen
  • Justizfachangestellte/r
  • Sozialversicherungsfachangestellte/r
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement
  • Fachinformatiker/in
  • Straßenwärter/in
  • Forstwirt/in
  • medizinische/r Fachangestellte/r

Die Dauer richtet sich nach dem jeweiligen Ausbildungsberuf und liegt häufig zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.

Eine andere Möglichkeit ist der beamtenrechtliche Vorbereitungsdienst. Solche Ausbildungswege gibt es beispielsweise in Finanzverwaltung, Justiz, Polizei oder allgemeinen Verwaltungsbereichen. Im mittleren Dienst beziehungsweise in vergleichbaren Laufbahnen dauert der Vorbereitungsdienst häufig etwa zweieinhalb bis drei Jahre. Theorie und praktische Ausbildungsabschnitte wechseln sich dabei ab.

Für viele Tätigkeiten im gehobenen Dienst beziehungsweise vergleichbaren Laufbahnen gibt es ein duales Studium. Typische Studienrichtungen sind beispielsweise Public Administration, Verwaltungsinformatik, Steuerverwaltung oder Polizeivollzugsdienst. Solche Studiengänge dauern häufig drei Jahre und verbinden Hochschulphasen mit praktischen Einsätzen bei Behörden.

Welcher Weg zu dir passt, hängt deshalb vor allem davon ab, welchen Beruf und welchen Arbeitgeber du auswählst.

Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?

Die Voraussetzungen unterscheiden sich erheblich. Für eine klassische Ausbildung kann je nach Beruf bereits ein Hauptschulabschluss ausreichen. Andere Arbeitgeber erwarten mindestens einen mittleren Bildungsabschluss. Für ein duales Studium brauchst du normalerweise eine Hochschulzugangsberechtigung oder eine anerkannte gleichwertige Qualifikation.

Bei Beamtenlaufbahnen können zusätzliche gesetzliche Voraussetzungen gelten. Dazu können je nach Laufbahn beispielsweise Anforderungen an Staatsangehörigkeit, Alter, gesundheitliche Eignung oder persönliche Zuverlässigkeit gehören. Für normale Tarifbeschäftigte und klassische Ausbildungsberufe gelten diese Beamtenvoraussetzungen dagegen nicht automatisch.

Allgemein hilfreich sind:

  • gutes Deutsch und Textverständnis
  • Zuverlässigkeit
  • sorgfältige Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Organisationsvermögen
  • mathematische Grundlagen
  • Interesse an staatlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen
  • sicherer Umgang mit digitalen Anwendungen

Welche Fähigkeiten besonders wichtig sind, hängt vom Beruf ab. Für Verwaltungsberufe brauchst du beispielsweise ein gutes Sprach- und Rechtsverständnis. Bei technischen Ausbildungen stehen Mathematik und technisches Verständnis stärker im Vordergrund.

Wie viel verdient man während der Ausbildung?

Auch die Bezahlung hängt vom Ausbildungsweg ab. Bei klassischen Ausbildungen bekommst du eine Ausbildungsvergütung. Viele öffentliche Arbeitgeber zahlen nach einem Tarifvertrag, beispielsweise nach den Regelungen für Auszubildende im öffentlichen Dienst.

Als aktuelles Beispiel zahlt die Stadt Frankfurt seit Mai 2026 bei vielen dreijährigen Ausbildungen:

  • 1. Ausbildungsjahr: 1.368,26 Euro brutto
  • 2. Ausbildungsjahr: 1.418,20 Euro brutto
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.464,02 Euro brutto

Bei dreieinhalbjährigen Ausbildungsberufen beträgt die dortige Vergütung im vierten Ausbildungsjahr 1.527,59 Euro brutto.

Je nach Arbeitgeber können zusätzlich Jahressonderzahlungen, vermögenswirksame Leistungen, Fahrtkostenzuschüsse oder eine Abschlussprämie hinzukommen.

Bei einer Beamtenausbildung oder einem dualen Studium im Beamtenverhältnis erhältst du dagegen Anwärterbezüge. Deren Höhe richtet sich nach dem Dienstherrn, der Laufbahn und dem geltenden Besoldungsrecht von Bund oder Land. Deshalb lassen sich die Beträge nicht einheitlich für den gesamten öffentlichen Dienst angeben.

Wo arbeitet man im öffentlichen Dienst und wo kannst du dich bewerben?

Öffentliche Arbeitgeber findest du auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Dazu kommen weitere Körperschaften und öffentliche Einrichtungen.

Mögliche Arbeitgeber sind beispielsweise:

  • Bundesministerien und Bundesämter
  • Landesministerien und Landesbehörden
  • Städte, Gemeinden und Landkreise
  • Finanzämter
  • Gerichte und Staatsanwaltschaften
  • Polizei- und Sicherheitsbehörden
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Sozialversicherungsträger
  • Hochschulen und Universitäten
  • kommunale Betriebe
  • Bauhöfe und technische Dienste
  • öffentliche Kultureinrichtungen

Auf dem Karriereportal des Bundes werden beispielsweise laufend Ausbildungsplätze und duale Studiengänge verschiedener Bundesbehörden veröffentlicht. Kommunen und Länder schreiben ihre Stellen dagegen über eigene Karriereportale aus.

Bewerbungsfristen können vergleichsweise früh liegen. Gerade für duale Studiengänge und Beamtenlaufbahnen beginnt die Bewerbungsphase teilweise ungefähr ein Jahr vor dem geplanten Ausbildungsbeginn. Informiere dich deshalb frühzeitig über deinen Wunsch-Arbeitgeber.

Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Die Entwicklungsmöglichkeiten hängen davon ab, ob du als Tarifbeschäftigter oder Beamter arbeitest und welche Ausbildung du abgeschlossen hast.

Nach einer klassischen Berufsausbildung kannst du dich beispielsweise fachlich spezialisieren oder eine Aufstiegsfortbildung absolvieren. Verwaltungsfachangestellte können sich unter anderem zum Verwaltungsfachwirt weiterqualifizieren. In technischen und handwerklichen Berufen kommen Meister- oder Technikerfortbildungen infrage.

Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung kannst du außerdem ein Studium aufnehmen. Öffentliche Arbeitgeber bieten zahlreiche duale Studiengänge in Bereichen wie:

  • öffentliche Verwaltung
  • Public Administration
  • Verwaltungsinformatik
  • Informatik
  • Steuerverwaltung
  • Sozialverwaltung
  • Arbeitsmarktmanagement
  • Technik

Für Beamte gelten eigene Laufbahn- und Aufstiegsregelungen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Wechsel in eine höhere Laufbahn beziehungsweise Qualifikationsebene möglich. Welche Anforderungen dafür gelten, hängt vom Dienstherrn und der jeweiligen Laufbahn ab.

Einstellungstest und Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst

Es gibt keinen einheitlichen Einstellungstest für den öffentlichen Dienst. Jede Behörde beziehungsweise jeder öffentliche Arbeitgeber entscheidet selbst, wie Bewerber ausgewählt werden. Selbst innerhalb einer Stadtverwaltung können sich die Verfahren je nach Ausbildungsberuf unterscheiden.

Ein typischer Auswahlprozess kann beispielsweise so aussehen:

  • Online-Bewerbung
  • Prüfung der Bewerbungsunterlagen
  • Online- oder Eignungstest
  • Vorstellungsgespräch
  • Assessment-Center oder Auswahltag
  • gegebenenfalls praktische Aufgabe
  • Einstellungsentscheidung

Die Bundesagentur für Arbeit weist für den öffentlichen Dienst unter anderem auf Tests zu logisch-analytischem Denken, Sprachverständnis, Mathematik und Allgemeinwissen hin. Manche Behörden prüfen zusätzlich digitale Kompetenzen.

Ein konkretes Beispiel ist die Stadt Frankfurt. Bei verschiedenen Verwaltungs- und IT-Berufen wird ein onlinegestütztes Testverfahren eingesetzt. Dort werden abhängig vom Berufsbild unter anderem berufliche Kompetenzen, numerische Fähigkeiten, Deutschkenntnisse, verbale Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit und logisches Denken geprüft.

Bei Polizei, Feuerwehr und anderen Berufen mit besonderen körperlichen Anforderungen können zusätzlich Sporttests und medizinische Untersuchungen dazugehören.

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Deutsch und Sprachverständnis

Deutsch gehört besonders bei Verwaltungsberufen zu den wichtigsten Testbereichen. du musst Anträge, Vorschriften, Arbeitsanweisungen und andere Texte genau verstehen können.

Mögliche Aufgaben beschäftigen sich beispielsweise mit:

  • Rechtschreibung
  • Grammatik
  • Wortbedeutungen
  • Textverständnis
  • sprachlichen Analogien
  • Schlussfolgerungen aus Texten

Bei verbalen Aufgaben geht es häufig nicht nur darum, sprachliche Regeln zu kennen. du musst auch erkennen, welche Aussage sich tatsächlich aus einem Text ableiten lässt.

Für viele Tätigkeiten im öffentlichen Dienst ist das besonders wichtig, weil Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert und Bürger verständlich informiert werden müssen.

Mathematik und numerische Fähigkeiten

Mathematische Aufgaben können ebenfalls Teil eines Einstellungstests sein. Welche Schwierigkeit erwartet wird, hängt vom Ausbildungsberuf ab.

Typische Bereiche sind:

  • Grundrechenarten
  • Bruchrechnung
  • Prozentrechnung
  • Dreisatz
  • Tabellen
  • Diagramme
  • einfache Sachaufgaben

Für Verwaltungsberufe brauchst du Zahlenverständnis beispielsweise bei Gebühren, Haushaltsmitteln oder Abrechnungen. Bei technischen Berufen können zusätzlich Geometrie, Maßeinheiten und technische Berechnungen wichtig sein.

Höhere Mathematik wird bei vielen Ausbildungsplätzen nicht erwartet. Entscheidend sind sichere schulische Grundlagen und sorgfältiges Rechnen.

Logisches Denken

Logisches und analytisches Denken gehört zu vielen allgemeinen Eignungstests. Dabei können beispielsweise Zahlenreihen, Figurenfolgen, Analogien oder Schlussfolgerungen vorkommen.

Solche Aufgaben prüfen, wie schnell du Regeln erkennst und Informationen strukturiert verarbeitest. Spezielles Verwaltungswissen brauchst du dafür normalerweise nicht.

Auch im Berufsalltag ist logisches Denken wichtig. du musst beispielsweise Sachverhalte prüfen, Informationen miteinander vergleichen und auf dieser Grundlage nachvollziehbare Entscheidungen treffen.

Konzentration und Genauigkeit

Im öffentlichen Dienst wird häufig mit Daten, Namen, Aktenzeichen, Geldbeträgen und Fristen gearbeitet. Fehler können deshalb erhebliche Folgen haben.

In einem Einstellungstest können beispielsweise Zahlen, Buchstaben, Zeichen oder Datensätze miteinander verglichen werden. du musst kleine Abweichungen erkennen und auch bei längeren Aufgabenserien aufmerksam bleiben.

Trainiere dabei nicht nur Geschwindigkeit. Gerade bei Verwaltungstätigkeiten ist eine niedrige Fehlerquote besonders wichtig.

Allgemeinwissen, Staat und Verwaltung

Je nach Arbeitgeber kann auch Allgemeinwissen Bestandteil des Tests sein. Besonders bei verwaltungsnahen Berufen solltest du grundlegende staatliche Strukturen kennen.

Hilfreiche Themen sind beispielsweise:

  • Bund, Länder und Kommunen
  • Aufgaben wichtiger staatlicher Institutionen
  • Grundzüge des politischen Systems Deutschlands
  • Wirtschaft und Gesellschaft
  • aktuelle gesellschaftliche Themen
  • Aufgaben des jeweiligen Arbeitgebers

Du musst vor einer Ausbildung noch kein Verwaltungsrecht beherrschen. Wichtig ist eher, dass du grundlegende Zusammenhänge verstehst und dich mit der Behörde beschäftigt hast, bei der du arbeiten möchtest.

Digitale Kompetenzen

Öffentliche Verwaltungen arbeiten zunehmend digital. Manche Auswahlverfahren können deshalb auch prüfen, wie sicher du Informationen digital verarbeitest.

Dabei kann es beispielsweise um Tabellen, Daten, einfache Büroanwendungen oder die strukturierte Arbeit mit digitalen Informationen gehen. Bei IT-Ausbildungsberufen sind die Anforderungen entsprechend höher.

Grundsätzlich solltest du sicher mit Computer, Tastatur und üblichen Büroanwendungen umgehen können. Auch Datenschutz und ein verantwortungsvoller Umgang mit Informationen sind im öffentlichen Dienst wichtig.

Berufliche Kompetenzen und situatives Verhalten

Neben Wissen und Denkfähigkeit können persönliche und berufliche Kompetenzen geprüft werden. Dabei geht es beispielsweise um Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein oder Kundenorientierung.

Möglicherweise erhältst du Situationen aus dem Arbeitsalltag und sollst beurteilen, wie du reagieren würdest. Beispielsweise könnte ein Bürger unzufrieden sein oder mehrere Aufgaben müssten gleichzeitig bearbeitet werden.

Wichtig ist, freundlich und lösungsorientiert zu handeln, ohne Regeln und Zuständigkeiten zu ignorieren. Gerade im öffentlichen Dienst müssen Serviceorientierung und korrektes Verwaltungshandeln miteinander verbunden werden.

Vorstellungsgespräch und Motivation

Im Vorstellungsgespräch solltest du erklären können, warum du im öffentlichen Dienst und bei genau diesem Arbeitgeber arbeiten möchtest. Die Aussage, dass ein Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst sicher sei, reicht als Motivation allein nicht aus.

Beschäftige dich mit den tatsächlichen Aufgaben der Behörde. Eine Stadtverwaltung hat andere Aufgaben als ein Bundesamt, Finanzamt, Gericht oder eine Arbeitsagentur. du solltest erklären können, welche Aufgaben dein Wunsch-Arbeitgeber übernimmt und was dich daran interessiert.

Auch das Berufsbild selbst solltest du kennen. Wenn du dich für eine Verwaltungsfachangestellten-Ausbildung bewirbst, solltest du beispielsweise wissen, dass du mit Rechtsvorschriften, Bürgeranliegen und Verwaltungsverfahren arbeitest. Bei einer IT-Ausbildung stehen dagegen technische Aufgaben im Mittelpunkt.

Bereite außerdem Beispiele für Zuverlässigkeit, Teamarbeit, Organisation und verantwortungsbewusstes Handeln vor. Erfahrungen aus Schule, Praktikum, Nebenjob oder Verein können dafür gut geeignet sein.

So bereitest du dich auf den Einstellungstest vor

Informiere dich zuerst über den konkreten Ausbildungsberuf und die Behörde, bei der du dich beworben hast. Der Einstellungstest einer Stadtverwaltung kann ganz anders aussehen als das Auswahlverfahren bei Polizei, Justiz oder einem technischen Bundesamt.

Für viele Verwaltungs- und kaufmännische Auswahlverfahren sind insbesondere folgende Bereiche sinnvoll:

  • Deutsch und Sprachverständnis
  • Mathematik
  • logisches Denken
  • Konzentration
  • Allgemeinwissen
  • Staat und Verwaltung
  • digitale Kompetenzen
  • berufliche und soziale Kompetenzen

Trainiere regelmäßig und bearbeite Aufgaben auch unter Zeitvorgabe. Wiederhole mathematische Grundlagen und übe genaues Lesen. Verfolge außerdem aktuelle gesellschaftliche Themen und beschäftige dich mit den Aufgaben von Bund, Ländern und Kommunen.

Besonders wichtig ist die Vorbereitung auf deinen konkreten Arbeitgeber. du solltest wissen, welche Aufgaben die Behörde übernimmt, welche Ausbildung beziehungsweise welches Studium du absolvieren möchtest und warum dieser Weg zu deinen Interessen passt.

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